SPHERIKAL
13. Mai 2012
Eine sehr schöne Animation, inspiration pur und angelehnt an den Herrn Kasimir Malewitsch. Den kennen wir doch noch alle bzw. wissen was der mal geacht hat mit dem schwarzen Kreis.
End of the World
10. Mai 2012
Unsere südamerikanischen Vorfahren haben ja prognostiziert, dass es in bälde mit unserer Erde den Bach runter gehen soll. Schade auch. Aber man kann sich ja vorsorglich mit einem JUST IN CASE ® - End-of-the-World-Survival-Kit (gefertigt und entwickelt in Mexiko durch MENOSUNOCEROUNO) ausrüsten. Sieht nicht nur gut aus, sondern scheint womöglich auch ein paar Stunden die Verweildauer zu verlängern.

Der Beschreibungstext besagt:
Modernes mexikanisches Design für das Ende der Zeiten.
01 _ Schokoladen-Abuelita ®:
Dunkle Schokolade mit Zimt gespickt und voller Zucker. Mit mehr als 70 Jahren auf dem Markt, wird diese klassische Produkt Freude bereiten und sollte unter keinen Umständen fehlen.
02 _ Doméstica Yellow Notebook ®:
Ein Design-Klassiker aus Monterrey. Erzählen/malen oder schreiben Sie die Ihre Geschichten einfach auf. Die Nachwelt – so sie es geben wird – wird es Ihnen danken.
03 _ Einfache Knife ®:
Gutes sauberes Design, ein minimales Werkzeug für die Jagd auf Tiere oder Zombies.
von 04 bis 40 Notfall-Streichhölzer Schwarz ®:
Legen Sie ein Feuer, schön warm, erleuchte deinen Weg mit Stil. Black is beautiful.
05 _ Xtabentun D’Aristi ®:
Original Maya-Likör aus Casa D’Aristi in Yucatan, einer unserer beliebtesten Marken des Jahres 2011. Feiern wie die alten Zeiten!
05 _ Basic Water ®:
Trinken Sie mit Bedacht, überleben bis zu 10 Tage mit einem Liter.

Viel Spaß!
Glückliche 2012
Soll ich oder lieber doch nicht…
10. Mai 2012
kostenlos arbeiten?
Diese Frage stellt sich jedem designer über kurz oder lang. ich habe hier ein sehr praktische und hilfreiche Entscheidungsfindung, die jedem gestalter zeigt wie es – in ungefähr – läuft. Natürlich ist jedes Projekt unter ganz bestimmten Faktoren generell neu zu beurteilen. Dennoch fehlt einem (mich eingeschlossen) manchmal der Durchblick oder der Blick hinter die Situation. Also gedacht als Hilfe und natürlich mit freundlicher Genehmigung und dankenswerterweise von Jessica Hisches und der Übersetzung von Patrick G. Stössner

Zum Kuckuck
29. April 2012
Für DROOM / DESIGN YOUR ROOM, einem Hersteller individuell bedruckbarer Raumgestaltungselemente mit hohem Anspruch an Qualität und Design, wurde von »Zum Kuckuck_Büro für digitale Medien« ein vom redDot ausgezeichnetes modulares Erscheinungsbild mit Wortmarke gestaltet. Basis der Buchstabenformen des Signets sind die Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck, die auch Bestandteil der Produktgestaltung sind.
Durch unterschiedliche Anordnung der Buchstaben ergeben sich sechs Varianten, die frei zur Maskierung von Bildflächen, in Ausschnitten oder als Stempel eingesetzt werden. Das spielerisch angelegte Logo bildet einen deutlichen Kontrast zur strengen Typografie der Hausschrift »Fedra Mono«. Ausgezeichnet.
Mehr Bilder dazu auf: http://www.droom.de/
Poster
29. April 2012
Vor lauter Arbeit kommt man eben doch nicht immer dazu regelmäßig zu posten. Bei den vielen Projekten habe ich auch für die Temporäre Galerie in Kreuzberg ein paar Poster gestaltet. Diese widmet sich, unter anderem, der Gestaltung und Umgang mit Glyphen im Kontext von Kunst und Literatur, im Besonderem aber auch temporärer Kunst.

FREITAG
28. März 2012
«RESPECT, BROTHERS»
THE BEGINNING
TEXT: OLIVER GEMPERLE
Zwei Brüder begannen in Heimarbeit Taschen zu schneidern und nun erobern die «freewaybags made in Switzerland» die Welt.

… dann aber entwickelten mein Mitbewohner Markus Freitag und sein Bruder Dani eine Idee, die mich noch mehr als jeder Lärm an den Rand des Wahnsinns bringen sollte.
Ich verbrachte die meiste Zeit damit, eine Geschichte zu ersinnen, aus der irgendwann ein Roman werden sollte. Mein Mitbewohner Markus Freitag war da vollkommen anders. Als der mehr aktive Typ setzte er eines Tages den Beginn zu einer realen Geschichte.
Markus spannte einen Anhänger an sein Fahrrad und fuhr in ein nahe gelegenes Industriegebiet; als er zurückkam, schleppte er eine ausgediente LKW-Plane in das fünfte Stockwerk herauf und begann sie in der Badewanne zu schrubben. In seinem Zimmer, zwischen Matratze und Stereoanlage, breitete er die gewaschene Plane aus und zeichnete ein Schnittmuster darauf. Der Prototyp der FREITAG Tasche entstand.
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Santiago Calatrava
28. März 2012
Der Spanier Santiago Calatrava gilt als einer der besten und einflussreichsten Architekten der Gegenwart. Sein Werk reicht von komplexen Verkehrsanlagen über öffentliche Gebäude wie Kinos und Bibliotheken bis hin zu Fernsehtürmen und hypermodernen Hochhäusern. Begonnen hat Calatrava seine Karriere aber mit Brücken und zu den Brücken kehrt er immer wieder zurück.
Santiago Calatrava wurde am 28. Juli 1951 in Benimàmet / Valencia geboren. Er besuchte zunächst die Grund- und Oberschule in seiner Heimatstadt. Parallel dazu belegte er bereits mit acht Jahren Kurse an der Kunstschule in Valencia. Im Anschluss an die Schulausbildung ging er nach Paris und begann ein Kunst-Studium an der Ècole des Beaux-Arts. Da er jedoch genau zu Beginn der Studentenunruhen 1968 in Paris ankam, kehrte er schon bald in seine Heimat zurück um sich an der Kunstakademie in Valencia einzuschreiben.
Warum wird man Architekt?
1969 entdeckte er in einer Buchhandlung ein Werk über den schweizerischen Bauhaus-Architekten Le Corbusier (1887 -1965), das ihn sofort faszinierte.
Sein erster international beachteter Erfolg wurde die Sanierung und Erweiterung des Bahnhofs Zürich / Stadelhofen, dessen Ausschreibung er 1982 gewann. Schon bei diesem Projekt zeigt sich sein unverkennbarer Stil, der immer wieder Themen aus der Natur aufgreift und sich auf Pflanzen, Tiere oder den menschlichen Körper bezieht. Häufig beginnt seine Arbeit mit dem Zeichnen von menschlichen Körpern oder auch von Tieren, die gerade dynamische Bewegungen ausführen. So kommt es nicht von ungefähr, wenn man sich beim Betrachten seiner Bauwerke häufig an Insekten, Vögel, Dinosaurier oder anatomische Details wie etwa ein menschliches Rückgrat erinnert fühlt.

Hand Made-Typo
23. März 2012
Ein selbst initiiertes typografisches Experiment von Tien-Min Liao, erforscht und erprobt handisch die Beziehungen zwischen Großbuchstaben (Versalien, Majuskeln) und Kleinbuchstaben (Minuskeln). erforscht und erfasst auch die Transformation zwischen ihnen. In dem Versuch malte er die Formen mit Tinte auf einer oder beiden Händen und konnte so eine Transformation zwischen den beiden Buchstaben generieren.

Aus Großbuchstaben werden Kleinbuchstaben und umgekehrt. Durch die Veränderung der Perspektive und der Anzahl der benutzten Finger werden so jeweils neue Formen gebildet. Nicht schlecht. 45 Tausend Aufrufe und über dreitausend Anerkennungen für ein wirklich gutes Experiment.
Lego-Kill Bill
22. März 2012
Einen echter kleiner Stop-Motion-Film zeigt einen Lone Ninja LEGO Typ, der einen harten Kampf gegen ein Heer von ebenso harten kleinen Charakteren führen muss, angeführt durch einen mysteriösen LEGO Führer. Die kleine Figur macht Gebrauch von Miniatur-Ninja-Sternen und Samurai-Schwertern, um seine Gegner zu besiegen, bringt ihn schließlich zu dem Mann-gegen-Mann-Kampf.
»Das Duell « aufgenommen mit einer Fuji-Film-Kamera, mit 12 bis 24 Frames pro Sekunde, bearbeitet in Final Cut Pro. Alle Effekte im Film wie Bewegungsunschärfe, Explosionen, Wind und Holz sind echte Effekte und wurden als einzelnen Fotos aufgenommen. Die Post-Produktion, für den Film wurde in Photoshop durchgeführt, um die sichtbare Drähte zu entfernen.
Typografische Schatten – Kunst
22. März 2012
Das Thema Experimentelle Typografie lässt mich nicht so richtig los. Immer wieder gibt es wunder – bare Fundstücke die mit Licht und Schatten, verschiedenen Sichtachsen und Perspektivverschiebungen arbeiten. Hier sind einige Arbeiten von Fred Eerdekens, der in Paris gerade in einer Galerie ausstellt. Aus Draht, aus Watte mit Licht. Toll, man sehe und staune.

