Aller 7 Jahre wechseln

Die Patchwork-Karriere ist ein noch sehr neuer Begriff auf dem Arbeitsmarkt, mit dem bislang nur wenige Menschen etwas anfangen können. Aber das wird sich schon bald ändern, denn die Patchwork-Karriere ist laut zahlreicher Experten das Zukunftsmodell für deutsche Arbeitnehmer.
Doch was versteckt sich eigentlich hinter dem eingedeutschten Wort und wie können Sie das Modell optimal für Ihren Karriereaufschwung nutzen? Patchwork-Lebensläufe werden immer mehr zur Normalität und Industriebeamte gehören längst der Vergangenheit an. Eine Entwicklung, die vielen Menschen Angst macht, da sie sich vor allem nach finanzieller Sicherheit und Routine sehnen. Experten bewerten diesen Trend aber positiv, denn sie empfehlen: Nach spätestens fünf bis sieben Jahren sollten Sie Ihre Arbeitsstelle wechseln, am besten sogar den Arbeitgeber. Denn jeder Job unterliegt einem Zyklus, welcher in sieben Phasen abläuft. Patchworker

Kompetenz und Wissen statt Routine

Derzeit befindet sich die Arbeitswelt in einem Wandel: Während noch vor zehn oder 20 Jahren viele Arbeitnehmer langjährig, häufig sogar bis zur Rente in nur einem Unternehmen arbeiteten, werden häufige Jobwechsel, das sogenannte Jobhopping, jetzt und in Zukunft immer mehr zur Regel. Die Unternehmenstreue verliert an Bedeutung, stattdessen sind Wissen und eine einzigartige Kompetenz gefragt. Die Mitarbeiter der nächsten Jahre seien kreativ, mündig, autonom und planen ihre Karriere selbstbestimmt, so Peter Kern, Direktor des Fraunhofer Instituts. Demnach seien Patchwork-Karrieren schon bald ein fester Bestandteil der Arbeitswelt.

Wie verändert sich die Arbeitswelt?

Unsere Väter und Großväter lebten laut Kern früher vor allem vom „Vorratswissen“. Das Gelernte in der Ausbildung oder dem Studium reichte aus, um eine unbefristete Stelle in der Großindustrie zu erhalten. Dort blieben sie auf Lebenszeit, ganz im Sinne „Learning by Doing“. Natürlich gab es auch hier schon große Branchenunterschiede, doch das Konzept des „Industrie-Beamten“ scheint tatsächlich heutzutage nicht mehr aufzugehen. Fort- und Weiterbildungen sind für eine Karriere unerlässlich, Jobwechsel nichts Außergewöhnliches mehr und über acht Prozent der Deutschen haben zudem mindestens einen Nebenjob. Aller 7 Jahre wechseln weiterlesen

Nichts ist wie es scheint – oder doch nur Realität?

0ff2b3cbc37ab5073cd9be09fa1eb15eIch sehe was, was du nicht siehst

Auf unserer Welt gibt es unzählige Augen und jedes davon betrachtet den Planeten anders als der andere. Das Abbild der Welt ist nie gleich mit dem eines anderen Auges. Persönliche Einflüsse und gesammelte Erfahrungen formen unsere visuellen Bilder und lassen und unsere Welt erscheinen. Zumindest so, wie sie zu sein scheint.

Wir glauben die Welt so zu sehen, wie sie ist, aber wie sieht die Welt nun wirklich aus. Vorallem, wie verändert sich dieses Abbild der Welt, wenn man selbst sehbehindert ist?5fa1ad8f6a86888550dc6595a3719480 7cfe2138b27f2f32b8fa0fcc322a3fa4 9ba47480c2398c06c214e3f660c20fe3 39c8e72e33687c9aadee6c47a05b708c

Meine Arbeit legt den Fokus auf die Sehstörung am menschlichen Auge. Ich beleuchte das Thema mit Fachwissend beginnend und runde es mit Eindrücken Betroffener ab. Von der Evolution des Auges bis hin zu alltäglichen Gewohnheiten. Für mich als Gestalterin ist es immer am Wichtigsten neue Eindrücke zu sammeln. Warum dazu nicht die eigene Perspektive wechseln, um in eine neue fremde Welt abtauchen zu können? Doch welches Abbild der Welt ist denn nun das wirklich Echte?00d5643e2bf7a9b7490896ecdd1b5590 48a8e512c493d0513aa64801f1da7e65 85805fb99006c5fe57be909d9a488d0a 153657945dcf32cfaae1d1152f3264cd d52c66e52480fe501c6bb8c5f54fd003 d52dadbbf3024eed624a90ab21edc829 ea51500cdbec9071cc8ee014906cbb7b eedc84e522f2b0045494277547f2eb27

Mein Projekt zeigt auf, dass die Welt anders ist, als wir sie sehen und das sie noch so viel mehr an Eindrücken zu bieten hat, als nur das kleine Spektrum, welches wir wahrnehmen.

Bachelorarbeit von Jessy Meier.

Gestalter und Titelentwicklung? Wie hilft man sich hilft!

Das Plakat: Ganz großes Tetris257537abefcd4f1b3bf6ecf6a86da0d4

Von Aristoteles bis Joop, von Dalí bis Hesse, von Voltaire bis Ogilvy: Die Wortschatzkiste ist ein DIN-A0-Plakat, das die Herangehens­weisen, Modelle und Ratschläge verschiedenster Text-Experten in der Form eines über­dimensionalen Clusterings abbildet.

Die gewählten Schlagworte sind dabei speziell auf Titel bzw. kurze kreativsprachliche Aufgaben im Kommunikations­design zugeschnitten. Sie sollen insbesondere Gestalter dazu ermutigen, anleiten und inspirieren, ihr kreatives Potential auch auf sprachlicher Ebene zu nutzen.

Die Theorie: Wie hilft man Gestaltern bei der Titelentwicklung?4537d7c2f84b299293736c9bc6f2cdb2

Die Masterthesis »Wortschatzkiste – Texthilfe für Gestalter« entstand an der FH Potsdam unter der Betreuung von Prof. Matthias Beyrow und Prof. Jutta Simson. Im Mittelpunkt standen kurze, kreativsprachliche Aufgaben im Bereich Werbung und Design, die unter dem Oberbegriff der Titelentwicklung zusammengefasst wurden. Die zentrale Fragestellung dabei lautete: »Wie hilft man Gestaltern bei der Titele­ntwicklung?«.0c5de2ac0ef0288fb58e856559365e67 1a3f05c9aa67f8716ccddf9ca12562fd 4dcbebcd4c8b500f8340a0036b9d9e6d 51ee833097c5d1a12b2db7fab7288242 333873a466c5434ed0a7a71884ca35cd

Im Theorie- und Rechercheteil der Arbeit wurden hierfür die Grundlagen sprachlicher Kreativität vermittelt und der Begriff des Titels und seine Funktion erklärt. Zahlreiche Headlines und Slogans veranschaulichten die wichtigsten Stilmittel und auch Techniken, Methoden und Hilfsmittel zur Titel­entwicklung wurden umfassend vorgestellt.

Im Zentrum der Analyse stand eine Versuchsreihe mit Text-Experten und Design-Studenten. Anhand dreier Aufgaben zur Titel­entwicklung wurden ihre Denkmuster analysiert und miteinander verglichen.

Bei den kreativ­sprachlichen Experten handelte es sich um den Texter Michael Bukowski, die Texterin Silke Schlüter, die Drehbuchautorin Dorothea Otto, die Texterin Petra van Laak, den Comedian Michael Timm, den Texter Tobias Geigenmüller, den Rapper Vit-Armin B, die Texterin Imke Jungnitsch und den Journalisten Dirk Gieselmann, die im Vorfeld per Interview und Arbeitsproben einen Einblick in ihr Schaffen gaben.

Als Vergleichsmenge dienten die Denkmuster von 40 Informations­design­studenten der FH Joanneum in Graz, die im Sommersemester 2015 am Kurs »Kreatives Texten« unter der Leitung von Christoph Marek teilnahmen.68738977afc5f960ec8cd6af275ec1c4 b501c304f9100a6740e25d0294c707a3 ba53f2171a63148aa51a92057cb4e711 c0982fe4e631ee48c227e9428be6f183 ede1d461cb0d4d08d02048f73cddb1c5 f1c8482f1c42321498ad8caa01a0676a

Die wichtigsten Erkenntnisse und Heran­gehens­weisen aus der Theorie, der Analyse und der konsultierten Fachliteratur wurden im Praxisteil mittels Clustering auf einem DIN-A0-Plakat zusammengetragen – der sogenannten »Wortschatzkiste«.

Tolles Ding und gut unterm Baum, dem Weihnachtsbaum, sieht es auch noch aus, so ganz in ROT.

 

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Konzeption, Text, Design
Iven Sohmann

Produktfotografie

ProduktfotografieProduktfotografie – das neue Werk von Eberhard Schuy

Nach seinem wertvollen und in Fachkreisen gefeierten Buch zur Objektfotografie erscheint nun von dem Erfolgsautoren Eberhard Schuy eine weitere Veröffentlichung, diesmal im praktikablen Format eines E-Books. Das kleine Handbuch im Umfang von knappen 55 Seiten ist speziell der Produktfotografie gewidmet und hat den Charakter eines Ratgebers. Schuy, der ein erfahrener Werbefotograf ist, möchte mit diesem Buch allen Interessierten einen guten Einstieg in die Materie ermöglichen. In Abgrenzung zu anderen Bereichen der Werbefotografie erläutert er im ersten Teil des Buches anschaulich die Definition und Hauptaufgaben der Produktfotografie, von Aufnahmen also, die zum Kauf angebotene Produkte wiedergeben. Basierend auf seiner 30-jährigen Praxiserfahrung, gibt er im zweiten Teil eine Reihe wertvoller praktischer Tipps zur Anfertigung der wirkungsvollen Fotos.

Was ist Produktfotografie und warum ist sie wichtig?

Produktfotografie gehört nicht erst seit heute zur Werbung. Mit dem Aufkommen der digitalen Fotografie und den mit ihr gegebenen Möglichkeiten ist die Produktfotografie jedoch eine andere geworden. Dass sie sich in den letzten zwanzig Jahren sehr verändert hat, ist unterdessen auch dem gesteigerten Bedarf zu verdanken. Vor allem für die derzeit boomende E-Commerce und die massenhaft gegründeten Onlineshops ist doch die digitale Produktfotografie von ganz entscheidender Bedeutung.

> zum kostenlosen download des ebook

Die richtige Strategie

Welche Responsive-Strategie eignet sich für welches Projekt?

Nicht immer stehen genügend Zeit und Budget zur Verfügung, um eine Website responsiv und komplett neu aufzusetzen. Man kann jedoch auch bestehende Sites für eine flexible Darstellung fit machen.

1 Kunden mit Veränderungswillen und klein­em Budget 
Gerade kleinere und mittlere Unternehmen haben oft als Erstes die Kosten im Blick: Reicht das Budget Ihres Kunden nicht für einen kompletten Relaunch oder muss er in der Budget­planung flexibel bleiben, will aber dennoch möglichst bald damit beginnen, seine Seite umzurüsten? Dann empfiehlt sich der Ansatz »Mobile First Light« (Bei diesem Ansatz beginnt man mit der Arbeit an einer responsiven mobilen Seite fürs Smartphone und stellt sie parallel zur Desk­top-Site separat online. Die Desktop-Seite verän­­dert man zunächst nicht. Stattdessen arbeitet man sich sukzessive vor und bedient als Nächstes das Tablet-Format. Auf diese Weise können Sie je nach Ressourcen­lage entscheiden: Ist Zeit und Budget vorhanden, können Sie auch die Desktop-Seite noch responsiv aufbereiten. Erstellen Sie zunächst nur eine dedizierte mobile Seite, mit der Sie recht flexibel auf das verfügbare Budget reagieren können.

2 Zögernde Kunden
Der Kunde befürchtet, dass seine neu gestaltete Seite die User überfordern könnte? Tatsächlich ist jeder Relaunch mit einem Einbruch der Nutzerzahlen verbunden. Auch hier ist »Mobile First Light« der Ansatz der Wahl. Ist Ihr Kunde dann von Funktionsfähigkeit, Design und Usability der mobilen Seite überzeugt, rüsten Sie sukzessive weitere Screengrößen nach.

3 Der Kunde hat einen fixen Relaunch-Termin 
Sie brauchen möglichst schnell ein sichtbares Ergebnis? Ihr Kunde hat einen unverrückbaren Termin, zu dem ein neuer Auftritt geplant ist? Hier ist der seitenbasierte Relaunch gefragt. Das heißt, Sie kümmern sich einfach zuerst um den Teil der Seite, der am auffälligsten eine Veränderung signalisiert – die Startseite –, und arbeiten sich dann seitenweise vor.

4 Die Website des Kunden hat zu viele Unterseiten 
Wenn die Umstellung auf einen Schlag zu großen Aufwand bedeuten würde, ist der seitenbasierte Ansatz die beste Empfehlung.

5 Komplexe Informationsarchitektur oder umfangreicher Content 
Bei Onlineshops mit vielen unterschiedlichen inter­aktiven Elementen oder einer besonders ausgeklügelten Navigation ist der komponentenbasierte Relaunch das Mittel der Wahl: Das heißt, dass Sie die Komponenten der Website Stück für Stück aktualisieren und responsiv umsetzen.

6 Landingpages 
Die Website hat eine einfache Landingpage ohne komplexe Inter­ak­tion und Informationsstruktur? Dann empfiehlt sich der seitenbasierte Ansatz. Führt die Landing­page auf eine komplexer aufgebaute Seite, können Sie für diese wiederum den komponen­tenbasierten Ansatz wählen.

7 Opulente Seitenstruktur
Dann müssen zuerst User-Experience-Experten ran, um zu überlegen, wie man mit den verschach­telten Ebenen mobil sinnvoll umgehen kann. Danach wählen Sie den komponentenbasierten Ansatz, um auf Responsive umzubauen.

Ich wasche meine Hände … in Unschuld

Alphabet Soap – Buchstabensalat? Nein, Buchstabenseife!

Ganz gleich, ob Du begeisterter Kalligrafie- oder Typografie-Fan bist oder einfach nur gerne mit Worten und Buchstaben spielst – Du wirst die Alphabet Soaps lieben. Endlich wird das morgendliche Reinigungsritual zum großen Scrabble-Spaß! Jeder Buchstabe des Alphabets (ohne Umlaute und ß) ist von Nava Workshop, einem neu gegründeten, thailändischen Seifenhersteller, erhältlich. Wie lautet der Anfangsbuchstabe Deines Herzblatts?alphabet-soap-by-nava-workshop5 alphabet-soap-by-nava-workshop6

Denn natürlich bieten sich die einzeln in wiederverschließbaren Tüten verpackten Seifen auch als kreatives Geschenk an. Einfach Buchstabe auswählen, spielen und waschen. Die Buchstabenseife kommt ganz ohne Mineralöle, Parabene und künstliche Schaumbildner wie Sodium Laureth Sulfate aus. Damit sind die zart nach weißer Orchidee duftenden Seifen für jeden Hauttyp geeignet.alphabet-soap-by-nava-workshop7 alphabet-soap-by-nava-workshop9 alphabet-soap-by-nava-workshop10 alphabet-soap-by-nava-workshop11 alphabet-soap-by-nava-workshop12 alphabet-soap-by-nava-workshop13

Baumarkttypografie

In ihrem neuen Buch »Geometric Sans« baut Designerin Antonia Henschel Paul Renners Futura nach.

»Was wollen Sie denn mit so großen Unterlegscheiben machen,« fragte neugierig ein älterer Herr Antonia Henschel im Baumarkt, die außerdem auch noch Kupferrohre, Muffen und Lochwinkel aufs Kassenband legte. Ihre Antwort: »Ich will eine klassische Schrift nachbauen.« Auslöser war der Aufruf zu dem Projekt »Tribute to Paul« der FH Mainz, für das Antonia Henschel die Originalzeichnungen von Paul Renner nachempfunden beziehungsweise nachgebaut hat. Aus diesem Plakat ist dann das wunderbare Buch »Geometric Sans« entstanden (Trademark Publishing 2016, 72 Seiten, 28 Euro,  ISBN: 978-3-9817475-9-1) das beweist, dass Typografie auch spielerisch funktionieren kann.

Zum Schriften bauen brachte Antonia Henschel übrigens ein anderer Paul: In ihrer Zeit am Central Saint Martins College in London in den 90er Jahren, gehörte Paul Elliman zu ihren Dozenten. Er hielt seine Studenten stets dazu an, Fonts aus allem möglichen zu basteln.Henschel1 Henschel2 Henschel4

Die originalen Zeichenversionen der Lettern von Paul Renner kann man hier sehen, ebenso wie Anwendungen der Futura.20131121_1849-528e479a6c73d
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Icons und Pictogramme – alle kostenlos

Kostenlose Icons, Piktogramme

In Zeiten von Omnichannel-Mediennutzung via verschiedenster Kanäle – Mobile, Desktop, iPad und Co – überzeugen Icons und Piktogramme fürs Design immer mehr. So bedienen sich auch Unternehmen immer häufiger der kleinen Bilder und branden damit ihre Marken.

»Unverzichtbar«, meinen Branchen-Experten! Und das nicht zuletzt, weil Icons für eine schnellere Erkennbarkeit auf kleinen Displays Sorge tragen und via Social Media praktisch geteilt werden können.

Für Kreative hat sich mit diesen Entwicklungen einhergehend ein eigener Berufszweig herausgebildet: der Piktogrammdesigner. Dieser beschäftigt sich ausschließlich mit dem Design von winzigen Symbolen. Doch auch Grafiker, die sich nicht nur mit Mini-Bildern beschäftigen, müssen über die neuen Wege der Nutzerführungen Bescheid wissen.

Einige haben sich der Gestaltung von Icons und Piktogrammen angenommen und ihre professionellen Ergebnisse ins Internet gestellt. Davon möchten wir hier eine Auswahl vorstellen. Einige Plattformen sind mittlerweile gute Anbieter, auch für Freebies.

Ein Tipp vorab: Immer die Nutzungsbedingungen genau unter die Lupe nehmen! Lizenz- und Copyright-Angaben sind unterschiedlich. Viele Icon Sets eignen sich jedoch für die kommerzielle Nutzung. Die meisten Plattformen bieten psd, png, ai, eps, jpg und svg-Formate an. Freebies haben oft eine niedrige Pixelanzahl, die kostenpflichtigen bieten mehr.
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Flat Line UX und E-Commerce-Icons gestaltet von Design team (https://ecomm.design/) für Smashing Magazine – hier downloadbar.
Kostenlose Icons, Piktogramme

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User-Interface-Icons via Iconstore: 24 Motive.kostenlose icons, piktogramme

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Warenkorb-Icons:
Diese 15 nützlichen Warenkörbe sind vom Stockholmer Designer Alexey Tretina gestaltet.Kostenlose Icons, Piktogramme

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E-Commerce-Icons: Von GraphicsFuel kommt ein kostenloser Satz mit 18 im Flat Design gestalteter E-Commerce-Icons. Die in Adobe Illustrator erstellten Symbole sind voll skalierbar.Kostenlose Icons, PiktogrammeKreation_0615_pictograms_TeaserBild_Kostenlose_Icons_Hand-gestures

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Wie alles begann…

… habe ich heute durch Zufall beim surfen im Internetz erfahren können. Manno das ist ja jetzt schon 20 Jahre her. Aber ohne Herkunft eben keine Zukunft.
Ein Artikel, der mich zum schmunzeln bringt. Damals sah es etwas anders aus und heute ist Selchow zum Flughafen BER, der vermutlich NIE eröffnen wird, zugehörig und Teil der Rollbahn. Damals lebten in Selchow 28 Leute und ca. 120 Pferde. Und wir natürlich.

Bildschirmfoto 2016-11-25 um 16.30.39Hier der Artikel aus der Berliner Zeitung von 1996:
Bildschirmfoto 2016-11-25 um 16.30.25Berlin. Die Zeiten für Unternehmer scheinen angesichts der Pleitewelle nicht die besten zu sein. Doch viele kleine und mittlere Firmen haben sich dennoch fest und erfolgreich auf dem Markt etabliert. Die Berliner Zeitung stellt einige von ihnen aus der Region vor. Heute: Die Werbeagentur Röttjer, Schütz und Partner aus Selchow.Vor drei Jahren realisierten Ralf Röttjer und Steffen Schütz ihren Traum von einer eigenen Werbeagentur. Damals hatten die zwei Jungunternehmer wenig mehr vorzuweisen als ihren Enthusiasmus und den Willen, gute Werbung zu machen. “Das Unternehmenskonzept habe ich noch zu Hause auf meiner alten Schreibmaschine getippt”, erzählt Steffen Schütz. “Am schwierigsten war es, unsere Ideen in kaufmännisch solide Konzepte umzusetzen.” Mindestens genauso schwer seien die Verhandlungen mit diversen Kreditinstituten gewesen. Aber schließlich konnten die zwei doch noch eine Bank von ihrem Konzept überzeugen.Mit dem Startkredit von 15 000 Mark begann die Unternehmensgeschichte von RSP. Den Standort auf dem platten Land, im winzigen Dorf Selchow, wählte man mit Bedacht. Zum einen schien es in Brandenburg eine Marktlücke für gute Werbung zu geben, zum anderen wollte man sich von der glitzernden Ku’damm-Werbeszene unterscheiden. “Wir haben absichtlich auf das Repräsentiergehabe anderer Agenturen verzichtet”, sagt der Creative Director Ralf Röttjer. Denn das wichtigste an guter Werbung sei Glaubwürdigkeit, und die könnte man in Selchow genauso erreichen wie in Frankfurt, Düsseldorf oder Hamburg. “Am Anfang mußten wir mit unseren begrenzten Mitteln improvisieren”, erzählt Röttjer. “Viele Kunden waren überrascht, die waren bisher nur Hochglanzpräsentationen gewöhnt, aber vielleicht hat unsere ersten Auftraggeber gerade die ungewohnte Bescheidenheit überzeugt.”RSP war ganz bewußt mit einer gemischten Ost-West-Mannschaft an den Start gegangen. Erklärtes Ziel der Werber war es, das Blockdenken zwischen alten und neuen Bundesländern aufzubrechen. Die ersten Kunden kamen meist noch aus der Region um Berlin. Doch nach und nach fanden immer mehr West-Firmen den Weg nach Selchow. “Mittlerweile haben wir eine gutgemischte Kundenstruktur”, sagt Schütz. “Ungefähr sechzig Prozent unserer Aufträge bekommen wir aus den alten Ländern.” Heute gehören so namhafte Firmen wie die Hotelkette Radisson SAS oder der Pharmakonzern Schering zu den RSP-Klienten. Auch das Land Brandenburg ließ sein Image schon in Selchow auffrischen. Wirtschaftlich war RSP von Anfang an ein Erfolg: Schon sechs Monate nach der Gründung warf die Agentur Gewinne ab. Auch die Umsätze wuchsen schnell. Seit dem Gründungsjahr haben sie sich verfünffacht. “Das Geld haben wir aber immer wieder in unsere Agentur gesteckt”, sagt Steffen Schütz. “Erst im letzten Jahr konnten wir uns ein finanzielles Polster zulegen.” Zwölf Grafiker und Texter arbeiten inzwischen für RSP, und im letzten Jahr hat die Werbeagentur zwei Ausbildungsplätze geschaffen.”Auch wenn wir jetzt Unternehmer sind, soll sich nicht alles um Gewinn und Umsatz drehen. Unser Ziel ist es, gute Kampagnen zu machen, die nicht nur den Kunden, sondern auch uns überzeugen”, sagt Röttjer.  Aber trotz aller Anfangserfolge bleibt Schütz realistisch: “Bis wir den Etat eines großen Markenartikelherstellers nach Selchow holen, wird es wohl noch eine Weile dauern”, sagt er. +++                                      Von Michael Maisch

 

Irgenwie cool. Naja.

Angst, Gier, Umklammerung

Was Design heute ausmacht, aber nicht sollte

Warum gibt es so viel schlechtes Design? Was ist gutes Design? Was hat der Faktor Mensch damit zu tun? Gibt es das Design der Zukunft? Wie können wir uns verbessern? Fragen über Fragen. Wir haben ein paar Antworten für dich.

Wir alle kennen weit mehr schlechtes als gutes Design. Um das eine vom anderen zu unterscheiden, musst du kein ausgewiesener Experte sein. Das kann jeder. Um gutes Design zu erschaffen, ist jedoch durchaus Expertenwissen gefragt. Denn der Weg zu gutem Design ist mit vielen Entscheidungen gepflastert, bei denen du jeweils leicht die falsche treffen kannst.

Eine gute Maxime ist sicherlich das Einstein-Zitat „Mach die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher”. Jedoch besteht heutzutage selten das Problem darin, dass ein Design etwa zu einfach wäre. Viel häufiger sehen wir Überdesign. Aber fangen wir mit ein paar Grundlagen an.

Was Design ist

Wie schon Steve Jobs sagte, ist Design nicht nur die Optik eines Produkts, sondern auch ihr funktionaler Kern. Der ehemalige Apple-Chef war geradezu ein Radikaler in Designfragen. Als er Ende der Neunziger zu Apple zurückkehrte, strich er das Produktportfolio von 350 Produkten auf rund zehn zusammen. Auf die verbleibenden Produkte wurde der volle Entwicklungsfokus gelegt. Man kann also sagen „Design ist Fokus”, bezogen auf eine Marke in ihrer Gesamtheit.

Wenn wir an der Stelle sind, können wir gleich noch anfügen „Design ist die Marke”. Denn worüber differenzieren sich Marken heutzutage in erster Linie? Genau, über das Design. Das wird besonders deutlich auf dem Markt der Kraftfahrzeuge. Technisch bestehen kaum relevante Unterschiede, aber das Design unterscheidet sich teils radikal. Optik und Nutzererfahrung spielen beim Fahrzeugkauf eine gravierende, wenn nicht für viele sogar die einzige Rolle. Je stärker das Design ist, desto stärker wird die Marke wahrgenommen. Das führt zu einem Wettbewerbsvorteil.

„Design ist Führung” ergibt sich aus dieser Erkenntnis. Wenn wir nun wissen, dass Design auf Fokus ausgerichtet ist und die Marke repräsentiert, dann müssen wir mit dem Design auch Führungsaufgaben übernehmen.

Führung betrifft zum einen den Aspekt der Benutzbarkeit. Produkte müssen so gestaltet sein, dass man sie verwenden kann. Dabei muss aus vielen verschiedenen denkbaren Varianten diejenige gewählt werden, die dem Nutzer am ehesten entspricht. Wir können es also nicht frei dem Verwender überlassen, wie er mit dem Produkt interagiert, sondern müssen ihm klare Vorgaben machen, damit er sich sicher im Umgang mit dem Design fühlen kann.

Zum anderen betrifft der Aspekt der Führung aber auch die Frage nach der Diversifizierung der Produktpalette. Wir müssen davon ausgehen, dass die allermeisten potenziellen Verwender unserer Designs keine Experten im Umgang mit dem entsprechenden Produkt sind. Es ergibt also keinen Sinn, viele Produkte der gleichen Art mit leicht unterschiedlichen Features anzubieten. Es wäre übrigens schön, wenn das endlich mal von großen Herstellern, etwa Asus, Acer und wie sie alle heißen, erkannt würde.

Oder schauen wir auf die Smartphone-Landschaft, in der ein großer Anbieter wie Samsung ein gutes Dutzend verschiedener ähnlicher Angebote macht, Apple hingegen im Wesentlichen zwei. Der potenzielle Käufer hat es so weitaus leichter, sich zu entscheiden. Der Designer muss darauf achten, dass sein Design eine gute Kombination aller Möglichkeiten repräsentiert, so dass der Käufer nicht hinterher durch fehlende Features zu der Einsicht gelangt, einen Fehlkauf getätigt zu haben. Der Ansatz „Design ist Führung” bedeutet also eine große Verantwortung, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf.

Denn sonst können wir den wichtigen Aspekt „Design löst ein Problem” nicht zufriedenstellend umsetzen. Als Designer gehen wir stets von einem zu lösenden Problem aus, niemals von der Lösung als Fokus der Betrachtung. Mit anderen Worten: „Die Menschen wollen keine Bohrmaschinen kaufen, sie wollen schlicht Löcher in der Wand.”

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Bildersturm

Visual Hunt: Über 350 Millionen Fotos zur freien Verwendung

Bilder sagen mehr als Worte. Gerade als Grafik- und Webdesigner weiß man den Einsatz aussagekräftiger und professioneller Fotos zu schätzen. Auf der Suche nach den richtigen Motiven landet man nicht selten bei einem kommerziellen Anbieter. Denn häufig stimmen bei den kostenlosen Anbietern weder die Qualität der Fotos, noch die Auswahl. Visual Hunt stellt hier eine im wahrsten Sinne des Wortes große Ausnahme dar. Mit über 350 Millionen Fotos findest du für jedes Projekt sicher die richtigen Motive. Und auch die Qualität der Fotos kann sich mehr als sehen lassen.Bildschirmfoto 2016-11-05 um 22.53.10

Das Beste von Flickr und Co.

Dass Visual Hunt über 350 Millionen qualitativ hochwertiger Fotos anbietet, liegt daran, dass der Dienst das Beste an Creative-Common- und Public-Domain-Fotos sammelt, die es im Internet gibt. Aber keine Sorge: Der Dienst sucht sich nicht aus beliebigen Quellen das Material zusammen. Stattdessen setzt es auf Quellen wie Flickr und anderen Diensten, die eine hohe Reputation haben und für entsprechend gute Qualität stehen.visualhunt_ergebnisse-640x427

Zudem sind alle Fotos von Visual Hunt handverlesen, wurden gesichtet und mit Schlagworten versehen, um aussagekräftige Suchergebnisse gewährleisten zu können.

Über 60.000 Public-Domain-Fotos

Bei den Lizenzen, unter denen die Fotos bei Visual Hunt angeboten werden, unterscheidest du zwischen Creative-Commons- und Public-Domain-Fotos. Die Creative-Commons-Lizenz ist im Internet sehr verbreitet. Sie erlaubt es dir, Fotos kostenlos zu verwenden. Allerdings musst du den Urheber der Fotos nennen.

Ob ein Foto, das unter der Creative-Commons-Lizenz steht, bearbeitet oder kommerziell genutzt werden darf, ist ganz unterschiedlich. Die Lizenz erlaubt hier verschiedene Möglichkeiten. Aber was du konkret mit einem Foto machen darfst, wird dir sehr übersichtlich dargestellt.Bildschirmfoto 2016-11-05 um 22.55.53Vorschau mit Angabe über Lizenz und Einschränkungen sowie Bedingungen

Neben der Creative-Commons-Lizenz werden auch an die 60.000 Fotos angeboten, die unter der Public-Domain-Lizenz stehen. Diese Fotos darfst du ganz uneingeschränkt nutzen – auch ohne Nennung des Urhebers. Hierbei hast du also größtmögliche Freiheiten, wenngleich Visual Hunt es begrüßt, wenn du grundsätzlich bei allen Fotos den Urheber nennst.

Du kannst ganz gezielt nach Public-Domain-Fotos suchen, wenn du eine Nennung des Urhebers – beispielsweise aus gestalterischen Gründen – nicht wünschst.

Suche nach Schlagwörtern, Farben und Lizenzen

Wer Fotos in dieser Anzahl anbietet, muss vor allem eines haben: eine gute Suchfunktion. Und auch hier kann Visual Hunt punkten. Zunächst gibt es eine klassische Schlagwortsuche, mit der du nach passenden Motiven suchen kannst. Hierbei kombinierst du Suchbegriffe und kannst bestimmte Begriffe ausschließen.visualhunt_farben-640x427Suche nach Bildern mit bestimmter Farbgebung

So grenzt du die Fotos schon einmal sehr gut ein. Wenn du Fotos nicht zu redaktionellen, sondern eher zu gestalterischen Zwecken verwendest, spielt die Farbgebung der Bilder häufig eine wichtige Rolle. Hier ermöglicht dir Visual Hunt, die Ergebnisse auf eine bestimmte Farbe einzugrenzen. Aus elf vorgegebenen Farben wählst du jene aus, die deinen Vorstellungen am nächsten kommt.

Zu guter Letzt kannst du die Ergebnisse – wie bereits erwähnt –  auf bestimmte Lizenzen eingrenzen. Die Sortierfunktion hilft dir zudem dabei, Ergebnisse in verschiedene Reihenfolgen zu bringen. So lässt du dir zum Beispiel die relevantesten oder die neusten Fotos, die deinen Suchkriterien entsprechen, als erstes darstellen.

Herunterladen und Einbinden ohne Registrierung

Wer der Meinung ist, schon bei genügend Webdiensten registriert zu sein, wird Visual Hunt ebenfalls schätzen. Denn das Herunterladen der Fotos ist ohne Registrierung möglich. Dabei wählst du aus verschiedenen Auflösungen jeweils eine aus. Die Auflösungen werden in verschiedene Größen gruppiert.

Je nach Fotos sind diese von S (640Pixel Breite) bis 3XL verfügbar. Wie groß 3XL ist, hängt jeweils vom Foto ab. Aber zwischen 3.000 und 5.000 Pixel sind es in der Regel. Somit eignen sich die Fotos sogar für den Druck.

Suchst du nach mehreren Fotos, musst du diese nicht einzeln herunterladen. Stattdessen kannst du diese zu einer Lightbox hinzufügen und später herunterladen. So stöberst du erst durch das Angebot und fügst jedes Bild, welches du verwenden möchtest, der Lightbox hinzu. Die Bilder der Lightbox werden dir am unteren Rand der Seite dargestellt.

Anschließend wählst du eine einheitliche Größe für die Auflösung aus und lädst den kompletten Inhalt der Lightbox als einzelne ZIP-Datei herunter.

Statt Fotos herunterzuladen, stellt Visual Hunt dir auch die Möglichkeit zur Verfügung, Fotos per HTML-Quelltext in deine Website oder dein Blog einzubinden. Dabei schiebst du dir per Regler eine Auflösung zurecht und kopierst den HTML-Schnipsel einfach.visualhunt_einbindung-640x427Fotos Einbinden statt herunterladen

Angaben zum Urheber und zur Lizenz werden automatisch im Quelltext integriert. Auch die Ausrichtung des Bildes – linksbündig, zentriert oder rechtsbündig – wählst du aus. Eine Vorschau zeigt dir, wie das Bild anschließend aussieht.

Die Einbindung hat den Vorteil, dass du Fotos nicht erst herunterladen und wieder hochladen musst. Außerdem sparst du Webspace und Traffic.

Fotos hochladen und „liken“

Solltest du dich doch für eine Registrierung bei Visual Hunt entscheiden, kannst du selbst Fotos hochladen. Diese werden dann gesichtet und – falls sie den Qualitätskriterien entsprechen – unter der Public-Domain-Lizenz ins Angebot aufgenommen.

Aber Vorsicht: Sobald ein Foto hochgeladen wurde, gibt es kein Zurück mehr. Anders als bei vielen anderen Anbietern, kannst du deine Fotos nicht wieder aus dem Angebot entfernen.visualhunt_hochladen-640x427

Usability-Semiotik

Bildschirmfoto 2016-11-13 um 20.22.38Richtlinen für die Entwicklung von Icon-Metaphern

Bei der Entwicklung von Icons bestimmt die Metapher Wahrnehmung und Verständnis. Sieben Richtlinien, die dabei helfen ein homogenes Set von Icons mit hoher Usability zu entwickeln.

Eine Vielzahl Guidelines unterstützen Designer beim Erstellen von Icons. So definiert der Microsoft Styleguide zum Beispiel präzise, wie Perspektive, Lichtquelle, Schatten, Farbsättigung, Größe und Detaillierungsgrad usw. bei Aero-Icons zu gestalten sind. Eine ähnliche Standardisierung gibt es bei den meisten Projekten. Und es existieren andere, eher generische Auflistungen mit Tipps zur Gestaltung von Icons, zum Beispiel hier und hier.

All diese Anleitungen dienen primär der Entwicklung eines konsistenten Look-and-Feels. Ein Icon kommt jedoch selten allein. Daher sollte die Integration in ein Set beachtet werden, wodurch die Aspekte Homogenität (die Icons eines Sets sollten als zusammengehörig verstanden werden) und Heterogenität (innerhalb eines Sets muss die Gefahr einer Verwechslung minimiert werden) Bedeutung erlangen.

Damit ein Symbol einer Funktion eindeutig zugeordnet werden kann, ist neben den Aspekten Homogenität und Heterogenität und einer graphisch angemessenen Gestaltung die eindeutige Beziehung zwischen der zugrunde liegenden Funktion und der visuellen Abbildung eine Voraussetzung. Dieser Zusammenhang wird als Metapher bezeichnet.

Bei der Entwicklung eines neuen Sets, sollten zuerst immer die Metaphern definiert werden. Sie müssen die Funktion eindeutig repräsentieren und leicht verständlich sein.

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1. Definiere für jede Funktion eine individuelle Metapher.

Ein Set soll einerseits homogen sein und die Zusammengehörigkeit der Items zeigen. Anderseits muss Set-intern auch eine ausreichende Differenzierung zwischen den Elementen vorhanden sein, damit es zu keiner Verwechslung kommt. Dieses Problem wird insbesondere dann relevant, wenn eine Metapher für verschiedene Funktionen genutzt wird.

2. Hinterfrage auch solche Metaphern, die seit langem genutzt werden.

Viele Metaphern sind im Laufe der Zeit so stark ikonographiert worden, dass sie in den allgemeinen Gebrauch eingegangen sind. Zum Beispiel wird bei Musikgeräten (und entsprechender Software) seit mehr als fünfzig Jahren ein grünes Dreieck für Wiedergabe, ein graues Viereck für Stopp und ein roter Kreis für Aufnahme genutzt.

3. Auch antiquierte Metaphern können gut funktionieren.

Andererseits bedürfen nicht alle konventionell genutzten Metaphern einer Überarbeitung. Auch nicht unbedingt dann, wenn die zugrunde liegende Funktion mittlerweile nicht mehr auf diese Art und Weise genutzt wird. In unserer Untersuchung zeigte sich dies im Fall von Speichern (About Antiquated Metaphors in Icons). Die Darstellung einer Diskette ist intuitiv mit dieser Funktion verbunden und übertrifft die alternative Darstellung – auch wenn viele Teilnehmer noch nie eine Diskette benutzt haben.

 4. Passe den Abstraktionsgrad der Metapher an die Bekanntheit der Funktion an.

Bei der Entwicklung einer Metapher ist der Grad der Abstraktion vom Original von großer Bedeutung. Ein Blitz kann für “schnell” oder “unmittelbar” stehen, er kann aber auch Energie bedeuten bzw. als Gefahr verstanden werden. Als eine Richtlinie kann gelten: Je bekannter eine Funktion ist, desto abstrakter kann die Metapher gewählt werden. Hingegen brauchen weniger bekannte Funktionen eine bildliche Unterstützung und explizite Metaphern.

 5. Vermeide unspezifische Signale wie zum Beispiel Pfeile.

Jeder menschlichen Handlung und jeder Softwareprozedur ist eine Sequenz immanent. Es liegt nahe, diese Sequenz in die Darstellung des Icons zu übernehmen und zum Beispiel das Ablegen von Daten aus dem Arbeitsspeicher in eine Datei durch einen nach unten gerichteten Pfeil abzubilden (vgl. Abbildung 2). Deutlich wird die Vorliebe von Designern für Pfeile auch in den Kommentaren zu den bisherigen Beiträgen: nicht selten werden Lösungen vorgeschlagen, die Pfeile beinhalten. Leicht führt dies jedoch zu einer inflationären Verwendung.

6. Gestalte Metaphern unabhängig von Sprache und Kultur.

Bei der Gestaltung eines Icons muss beachtet werden, dass eine Funktion im Original eine Bezeichnung haben kann, die nicht international verstanden wird. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der Begriff “Burn CD” oder “CD brennen” was auf Französisch im Sinne von gravieren (“Graveur CD”) übersetzt wird. Ein Icon sollte dementsprechend keine Metapher auf Basis von Feuer nutzen. Ebenfalls werden Farben unterschiedlich verstanden und auch Piktogramme sind nicht zwingend standardisiert.

7. Vereinfache wenn möglich.

Ein Icon soll durch die symbolische Darstellung schnell erkannt und nicht mit anderen Icons verwechselt werden. Je einfacher die Darstellung ist, desto besser werden diese Voraussetzungen erfüllt. Zwei Wege führen zu einfachen Lösungen: eine perfekte Metapher, wie zum Beispiel eine Schere für die Funktion Ausschneiden, oder ein Branding bzw. die Etablierung einer eindeutigen Symbolik, wie zum Beispiel das Symbol von Adobe Acrobat für die Ausgabe von PDF Dokumenten. Solche Icons führen zu Bestwerten im Test.

Trends im Web 2017

Mit diesen Webdesign-Trends können wir 2017 rechnen

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 Als Designer muss man sich immer auf dem Laufenden halten und ständig inspirieren. Hier findest du die neusten Trends für das Jahr 2017.

Das Jahr 2016 war von vielen neuen User-Interface-Elementen (UI) geprägt. Die einen haben sich stärker, die anderen weniger durchgesetzt. Bevor wir ins neue Jahr blicken, lassen wir kurz die Trends aus diesem Jahr Revue passieren:

Was bisher geschah:

Geprägt war das Jahr 2016 von vielen Trends, besonders im Bereich UI-Pattern, Animationen, Interaktionen und Responsive-Design. Die Highlights im Überblick:

  • Hamburger-Menü: Lange haben sich Experten über das moderne UI-Element gestritten. Das Menü ist nicht eindeutig erkennbar, zu modern, zu aufwändig. Doch am Ende hat es sich durchgesetzt und wurde vom Fremdelement zu einem der einprägsamsten Icons.
  • Hero-Images: Große Bilder dominieren das Web. Der Header bietet durch das minimierte Menü mehr Platz und generell sind viele Websites minimalistischer und strukturierter geworden. Aber auch die Technik hat sich weiter entwickelt – lange Ladezeiten sind von gestern. Die perfekten Voraussetzungen für Hero-Images im gesamten Sichtbereich.
  • Card-Design: Eingeführt von Pinterest, sind Cards heute überall im Web zu finden, da sie Informationen in kleinen Häppchen aufbereiten, die sich leicht scannen lassen. Jede Card steht für ein einheitliches Konzept. Ihre rechteckige Form macht es einfach, sie auf verschiedenen Breakpoints anzuordnen.
  • Material-Design: Die reichhaltige Alternative zum Flat-Design. Die Designsprache Material-Design wurde von Google veröffentlicht und nutzt Schatteneffekte sowie die Konzepte von Bewegung und Tiefe. Damit schafft es das Design, auf den Nutzer realistischer zu wirken.

Viele weitere Trends haben das Jahr geprägt. Welche das noch waren, kannst du in unserem Webdesign-Trends für 2016 Artikel nachlesen.

Webdesign-Trends 2017

Die Trends aus diesem Jahr werden uns auch 2017 erhalten bleiben. Wir können damit rechnen, dass sie weiter optimiert werden, um darauf aufbauen zu können.

Flat 2.0

Fox-IllustrationMan kann es Flat 2.0 nennen oder aber auch die Rückkehr zu Skeumorphism. Bereits in diesem Jahr wurde mit Googles-Material-Design ein Schritt in Richtung Skeumorphism gewagt – mit Erfolg. Das Interesse an mehr realistischen Elementen ist also da. Wir können davon ausgehen, dass wir im Jahr 2017 wieder mehr Tiefe im Webdesign zu sehen bekommen.

Videos

video-webdesign-trend-2017(Screenshot: camposcoffee.com)

Bisher punkten Websites mit großen Bildern, diese werden weiter optimiert. Allerdings können die sich jetzt erstmal zurücklehnen, denn die Videos kommen – technisch besser und schneller als bisher, mit mehr Dynamik. Videos ergreifen die Aufmerksamkeit der Benutzer schneller und helfen, Kernbotschaften der Unternehmen besser zu transportieren. Sie werden ein wichtiges Element zur Content-Übertragung. Bereits jetzt bieten mehr und mehr Social-Media-Plattformen kurze Video- und Live-Streaming-Services.

Storytelling

storytelling-webdesign-trend-2017(Screenshot: graphicnovel-hybrid4.peugeot.com)

Parallax-Webdesign ist nicht neu und bereits oft in der Praxis zu sehen. In der Theorie ist es ein absolut benutzerfreundliches Handling, denn durch Apps sind wir langes Scrollen gewöhnt und müssen keine Seite verlassen, um zu gewünschten Informationen zu gelangen. Dennoch lässt sich dieser Trend nicht bei jedem Projekt umsetzen. Nichtsdestotrotz können wir im neuen Jahr vermehrt mit solch einem Design rechnen. Vielleicht nicht auf jeder Seite, aber einzelne Seiten könnten als One-Pager ausgegeben werden. Die gängigen Grid-Systeme werden gebrochen und ermöglichen so einzigartige Parallax-Ergebnisse. Content wird auf eine andere Art ausgegeben.

Illustrationen

ice-sky-illustration-webdesign-trend-2017(Screenshot: education.iceandsky.com)

Bisher ist das Web voll mit Hero-Images, leider allzu oft mit schlechten Stock-Images. In Zukunft können wir mit deutlich weniger Bildern dieser Sorte rechnen. Den Unternehmen wird bewusst, dass es um ein einzigartiges Benutzererlebnis geht und das lassen sie sich gerne etwas kosten. Ob gute Fotografien von namenhaften Fotografen oder handgefertigte, kundenspezifische Illustrationen. Illustrationen bieten ein Gefühl von Persönlichkeit und Authentizität, was mit Fotografien nur schwer zu erzeugen ist.

Mehr Interaktionen(Gif: emojipeida.com) (Gif: emojipeida.com)

Interaktionen, vor allem die Mikro-Interaktionen, spielen heute eine wichtige Rolle im UI- und UX-Design. Diese Interaktionen sind nicht nur klein und unterhaltsam, sondern sie visualisieren dem Benutzer viel mehr ein Feedback. Mikro-Interaktionen informieren den Benutzer darüber, was gerade passiert, was passiert ist und was passieren wird – auf unterhaltsame und anschauliche Art und Weise. Ein gutes Beispiel dafür sind die neuen Emojis bei Facebook.

Fazit

Wie mit allen Trends gibt es immer welche, die kommen, andere, die gehen, und wieder andere, die sich als Fundamental-Elemte durchsetzten. Nicht jeder der aufgelisteten Trends, wird sich demnach in jedem deiner Projekte wiederfinden können.

Semiotik oder warum wir müssen wissen…

…was woher kommt und wie es zu verstehen ist?

Merkwürdig: obwohl Gestalter tagtäglich Zeichen lesen, deuten und gestalten, nimmt die Typografie wenig Bezug zur Semiotik, der Lehre der Zeichen. In einem kurzweiligen, reich bebilderten Vortrag voller Zeichen wagt Johannes Bergerhausen einen Blick auf unbekanntes Terrain, wie die Paläografie oder die Vexillologie. Und zeigt nebenbei, was die alten Babylonier mit Otl Aicher zu tun haben.Bildschirmfoto 2016-11-13 um 16.53.50Johannes Bergerhausen beginnt seinen Vortrag ganz am Anfang, nämlich bei der Entwicklung von Schrift und Zeichen durch die Sumerer. Wie stellen sie eine Flüssigkeit dar? Die Keilschrift löst das Problem einer undefinierbaren Masse auf erstaunlich moderne Weise und zwar durch die Darstellung des Gefäßes, das die Flüssigkeit enthält (die kurvige Coca-Cola-Flasche wäre das entsprechende zeitgenössische Pendant). Das Wort „Feind“ wird dargestellt durch zwei gekreuzte Striche, ähnlich einem x. Zwei parallele Striche bedeuten „Freund“. Es folgt die Flagge Großbritanniens, die im 17. Jahrhundert aus der schottischen, irischen und englischen Flagge entstanden ist. Bergerhausen zeigt anhand von einigen Entwürfen, welche Überlegungen zu Größenverhältnissen und Layout sich ein früher Grafiker bei der Gestaltung wohl gemacht haben mag, um keine unbeabsichtigte Aussage über einen der beteiligten Staaten zu machen. Über die Fahnenkunde und Heraldik kommt Bergerhausen zu den Steinmetzen, die schon seit Jahrhunderten ihre Arbeiten mit individuellen Zeichen signieren.

Der Ursprung der Typographie und des Kommunikationsdesigns liegt im handwerklichen Bereich und so gibt es noch keine lange akademische Tradition, auf die wir zurückgreifen können, um gestalterische Arbeit über die bloße Intuition hinaus zu begründen und zu erklären. Im Fehlen eines historisch gewachsenen, wissenschaftlichen Backgrounds sieht Bergerhausen die Erklärung dafür, dass das im Grunde naheliegende und wissenschaftlich erschlossene Feld der Semiotik noch nicht systematisch mit Lehre und Forschung zu Typografie und Kommunikationsdesign verknüpft wurde.

Die Semiotik befasst sich mit Zeichensystemen aller Art. In unzähligen Bereichen und auf zahlreiche Arten wird über Zeichen, Gesten und Bilder kommuniziert. In der Natur ist Rauch ein Zeichen für Feuer. Pflanzen treten miteinander in Kontakt, indem sie bestimmte Duftstoffe aussenden. Kleine Bläschen auf der Haut, die in einer bestimmten Verteilung auftreten, sind für einen Arzt das Anzeichen für Windpocken.

Wie wir eine Nachricht verstehen, hängt maßgeblich von der Kultur ab, in der wir leben. Je mehr Wissen wir über unsere Umwelt haben, desto eher sind wir in der Lage, bestimmte Zeichen oder Symbole zu dechiffrieren. In Mainz haben alle Straßenschilder, die parallel zum Rhein verlaufen, die Untergrundfarbe Blau. Alle Straßen, die vom Rhein weg führen, haben die Farbe Rot. Einen Steuerbescheid können wir erkennen, ohne ein einziges Wort gelesen zu haben. Ein Ausfahrt-Schild erschließt sich uns nur dann, wenn wir wissen, dass wir uns im Zeichensystem Autobahn befinden. Das Medium, das die Botschaft transportiert, spielt also eine Rolle, wie auch die Umgebung in der kommuniziert wird.

Sehr interessant. Für alle die sich mit Corporate Design und visueller Kommunikation beschäftigen, ein Muss.

 

Top 20 Schriftarten von 2016

Typografie ist eine Kunst , die Kombination von Perspektive, Technik und Einfallsreichtum. Ein guter Entwurf passt nur mit guter Typografie.
Ob für Web oder Print, der Entwurf für Broschüren oder Benutzeroberflächen, die Entwicklung für eine Markenidentität oder die Schaffung eines Logos – ohne Typografie geht nichts. Typografie ist eines der wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Projekts.
In der Tat, die Kombination von Schriften, Farbauswahl und Design-Optionen entscheiden über Erfolg oder eben Nichterfolg. Ein kleines übersehenes Detail ist manchmal genug, alle kreativen Bemühung zu nichte zu machen. Das gewollte hervorragendes Produkt ist im Eimer oder nur mit viel Erklärung zu retten. Wer will das schon.
Aber es gibt ja genügend Schriften mit denen man eigentlich nix falsch machen kann. Hier eine kurze, aber hervorragende Auswahl der Lieblinge aus 2016:

Beliebteste Schriften 2016

FF DIN

Beliebteste Schriften 2016

FF Din ist eine Schrift, die zwischen 1995 und 2009 vom niederländischen Designer Albert-Jan Pool entworfen wurde. Mit 20 Gewichten eignet sich FF Din für Editorial- und Publishing-, Werbe- und Verpackungs-, Branding- und Kreativindustrien, Poster und Plakate sowie für Web.

Brandon Grotesk

Brandon Grotesk

Brandon Grotesque ist eine berühmte Sans Serif Typ Familie von sechs Gewichten und sechs korrespondierenden kursiv. Die Schrift ist inspiriert von geometrischen Formen optisch korrigiert für bessere Lesbarkeit. Brandon Grotesque ist eine funktionale und elegante Schriftart. Die dünnen und schwarzen Gewichte eignen sich hervorragend für Showcases, die leichten, regelmäßigen und mittleren Gewichte eignen sich für längere Texte. Brandon Grotesque ist eine ausgezeichnete Wahl für anspruchsvolle, professionelle Typografie. 

Century Gothic

Jahrhundert Gothic

Das berühmte Century Gothic ist stark von Futura beeinflusst, obwohl es von zwei verschiedenen Schriften als Futura Wettbewerber (ITC Avant Garde und Twentieth Century) abgeleitet abgeleitet. Century Gothic hat ein leichtes, geräumiges Schriftbild mit einer sauberen Schnittkante und perfekten kursiven Details. Es ist ideal für Schlagzeilen oder große Zeichen.

Proxima Nova

Proxima Nova

Die Proxima Nova Familie ist eine komplette Neugestaltung der berühmten Proxima Sans Schriftart. Die Schriftfamilie wurde auf 48 voll funktionsfähige OpenType-Schriftarten erweitert. Jede der drei Breiten kommt mit 16 Fonts (8 Gewichte). Stilistisch ist Proxima Nova eine hybride Kombination von humanistischen Proportionen und einer geometrischen Erscheinung. Proxima unterstützt die meisten lateinischen Skripts.

Avenir

avenir

Avenir (Future) ist eine weitere Futura-inspirierte Schrift, aber ohne radikale Geometrie; Es hat vertikale Striche, die dicker als die Horizontalen und verkürzte Oberlängen sind. Es ist eine perfekte Wahl für Text auf Lesbarkeit fokussiert.

Helvetica Neue

Helvetica Neue

Helvetica ist eine der beliebtesten Schriften der Welt und eine Erfolgsgeschichte. Die Familie besteht aus 51 verschiedenen Schriftarten. Es ist eine klassische serifenlose Schrift, zeitlos und neutral, und es ist eine sichere Wahl für alle Arten von Kommunikation und Medien.

Isidora

Isidora

Isidora ist eine moderne geometrische Schrift mit einem Fokus auf Funktionalität gebaut. Während Isidora ausdrucksstark und freundlich ist, ist es ein Manifest für die Rationalität. Isidora besteht aus 28 Fonts mit zwei siebenfachen Unterfamilien: Regular und Alternative. Die Schriftart ist ideal für Logos, Branding, Schlagzeilen, Verpackung, Web-Nutzung und Publishing. Mit Unterstützung für mehrere Sprachen, Isidora ist eine universelle Schriftart.

Sagona

Sagona

Sagona’s Hauptmerkmale sind seine starken Serifen und ein variabler Schlagkontrast. Es ist ein vielseitiges Schriftbild, das sowohl für kleine Textgrößen als auch für Schlagzeilen verwendet werden kann. Die Familie kommt in neun Gewichten mit passendem Kursivschrift. Der große Satz von OpenType-Features unterstützt von Sagona gehören alternative Glyphen, Ligaturen und alten Stil Zahlen (ein Geschenk für den Setzer fokussiert Designer).

Trade Gothic

Geschäft Gothic

Trade Gothic ist eine Sans Serif Schriftart mit einem Twist. Es bricht die typische Strenge von Sans-Serif-Schriften. Verwendet in Kombination mit römischen Text in Werbung und Multimedia, ist Trade Gothic eine beliebte Schriftart mit Designern, die eine Botschaft, die auf ihre eigenen steht zu liefern. Trade Gothic ist eines der Schlüsselelemente der visuellen Identität von Amnesty International, einer Organisation, die sich auf Menschenrechte konzentriert.

Gilroy

Gilroy

Gilroy ist eine zeitgenössische Sans serif mit einer geometrischen Note. Es kommt in 20 Gewichte, 10 Ständer und 10 kursiv. Jedes Gewicht umfasst erweiterte Sprachunterstützung, Pfeile, Brüche, Ligaturen, etc. Gilroy wird für Editorial Design, Grafik-Design, Web, Beschilderung und wird häufig in Unternehmensszenarien verwendet.

univers

univers

Univers, von Adrian Frutiger Lieblingsschriften wird für klare Linien und Lesbarkeit bekannt. Jede Version der Schriftart kann innerhalb eines Wortes mit jedem anderen gemischt werden. Dieses Merkmal erlaubt es, Dokumente in einer einheitlichen Schriftart zu erstellen. Bemerkenswerterweise wurde Univers für die Kampagnenlogos von George W. Bush in den Jahren 2000 und 2004, im Audi-Logo, im eBay-Logo und in den Metro-Zeichen von Montreal verwendet.

Sunshine Daisies

Sonnenschein-Gänseblümchen

Sunshine Daisies ist eine handgeschriebene Schriftsammlung, die 15 lustige und helle Schriftarten liefert. Es enthält eine überlagerte Schriftart, die eine eingebettete Pseudorandom-Funktion hat, sodass zwei nebeneinander liegende Buchstaben immer anders aussehen. Sunshine Daisies ist vollständig Unicode zugeordnet, was bedeutet, dass Sie es in jeder Anwendung verwenden können. Es ist eine perfekte Schrift für Buchcover, Poster, Verpackungsprojekte und Zitate.

Brandon Text

Schreib eine Bewertung!

Brandon Text ist eine Sans serif Familie von sechs Gewichten plus passenden kursiv. Oft in Kombination mit Brandon Grotesque verwendet, ist Brandon Text perfekt für Langtext, kleine Größen und Bildschirme. Es ist manuell angedeutet und optimiert für Bildschirme, so dass es eine gute Option für Websites, Apps oder eBooks werden. Die Brandon-Serie ist eine hervorragende Wahl für komplexe, professionelle Typografie.

Brother 1816

Bruder 1816

Brother 1816 ist ein flexibles, vielfältiges und solides Schriftbild für das Web. Es vermischt geometrische Formen mit humanistischen Strichen. Die Stile können separat für ein einheitliches Erscheinungsbild verwendet werden oder für eine ausgeprägte visuelle Persönlichkeit miteinander vermischt werden. Seine humanistische Natur eignet sich hervorragend für Signage, Editorial und Branding, während seine geometrische Dimension eine hervorragende Passform für Branding, Schlagzeilen, Plakate ist. Es enthält 32 Fonts, aufgeteilt in zwei Gruppen: normal (16 Gewichte) und gedruckt (16 Gewichte).

Neue Haas Unica

Neue Haas Unica

Die Neue Haas Unica-Familie ist eine erweiterte Version des Haas Unica Designs, der berühmten Schriftfamilie, die verblasst wurde. Durch das Hinzufügen mehrerer Sprachen und mehrerer Buchstaben passt Toshi Omagari die klassische Schriftart für die heutigen Anforderungen an die digitale und Druckumgebung an.

FF Mark

FF-Zeichen

FF Mark ist ideal für Film und TV, Editorial und Publishing, Werbung und Verpackung, Logo, Software und Spiele, Branding, Sport, Web und Bildschirmdesign. FF Mark enthält zehn Gewichte und Features Ligaturen, alternative Zeichen, Brüche, Groß-und Kleinschreibung, super- und tiefgestellt Zeichen und stilistische Alternativen.

Museo Sans

Museo Sans

Museo Sans ist für jede mögliche Anzeige und Textgebrauch perfekt. Es ist ein robustes, kontrastarme, geometrische, sehr gut lesbare Serifenschrift. Museo unterstützt die meisten Sprachen der Europäischen Gemeinschaft einschließlich Esperanto.

Ridley Grotesk

Ridley Grotesk

Ridley Grotesk kommt in neun Gewichten mit passenden kursiv. Jedes Gewicht enthält wahre kleine Kapitelle, abwechselnde Zeichen, Ligaturen und vieles mehr. Es ist für Grafik-Design und alle Display-, Web-, Beschilderung und Editorial-Design verwendet.

ITC Avant Garde Gothic

ITC Avant Garde Gothic kaufen

ITC Avant Garde Gothic ist eine Schriftfamilie, die auf dem berühmten Logo des Avant Garde Magazins basiert. Die Schriftfamilie kommt mit fünf Gewichten (vier condensed), mit zusätzlichen Kursiven für breite Schriften.

Campton

Campton

Campton ist ein atypisches Schriftbild auf der Grundlage der neugeborenen Sans serif Genre im frühen 20. Jahrhundert. Es ist inspiriert von Gill Sans und Johnston Sans, mit zeitgenössischen Elementen. Das Ergebnis ist eine moderne und unorthodoxe Familie, die perfekt für Grafik-Design-Anwendung von redaktionellen und Corporate Design, Web-und Interaktions-Design ist. Campton kommt in neun Gewichten und ist mit einer breiten Palette von OpenType-Features ausgestattet.

Neo Sans

Neo Sans

Neo Sans ist eine lesbare, vielseitige und expressive Schriftfamilie. Gebaut für die Bedürfnisse von Unternehmen, kann es in verschiedenen Design-Szenarien, für Print-und Web verwendet werden. Sein markanter Look empfiehlt Neo Sans für Schlagzeilen, kleine Textblöcke, Zeitschriften und Displaymaterialien. Die Schrift ist in sechs Gewichten, von Light bis Ultra, mit Begleiter kursiv.

Sofia Pro

Sofia Pro

Sofia Pro ist ein flexibles Schriftbild, das eine breite Palette von Sprachen und 500+ Glyphen unterstützt. Mit den 16 Fonts ist Sofia eine intelligente Wahl für Text, Branding, Signage, Print und Webdesign.

Amsi Pro

Amsi Pro

Amsi Pro, eine moderne Interpretation der Block Berthold Schriftart, ist eine Sans Serif Schriftfamilie mit achtundvierzig Stilen mit umfangreichem OpenType-Support inklusive drei zusätzlichen Stylesets, Alternativen, Futterfiguren und Standardligaturen. Es ist eine leistungsfähige Schrift für erfahrene Designer, und kann für Billboards, Überschriften, Branding, etc. verwendet werden.

Hurme Geometrisch Sans 4

Hurme Geometrisch Sans 4

Hurme Geometric Sans 4 ist ein sieben-gewichtiges, geometrisches Sans-Serif-Schriftbild mit kunstvollen Taumelkapitellen und Kleinbuchstaben mit kurvenreichen Schwänzen. Wechselnde Zeichen und andere OpenType-Funktionen empfehlen diese Schriftfamilie für den Designer, der nach einer vielseitigen Option sucht, die für spezifische Bedürfnisse angepasst werden kann.

Mrs. Eaves

Frau Eaves

Mrs. Eaves ist eine Serifenschrift auf Basis von Baskerville. Es wurde für Schlagzeilen und andere Anzeigekontexte entworfen. Eine textfreundliche Version von Frau Eaves ist Frau Eaves XL. Die Schrift ist bekannt für ihre Bandbreite von Ligaturen, angefangen von gängigen bis hin zu phantasievollen Ligaturen, einschließlich Swash-Designs. Mrs. Eaves wird für das ikonische WordPress-Logo verwendet.

Effra

Effra

Effra ist die Reinkarnation des berühmten Caslon Junior. Aktualisiert für zeitgenössischen Gebrauch, kann Effra von der Werbung bis Buch Design verwendet werden. Es ist eine flexible, ausgewogene und gut proportionierte Schriftart mit fünf Gewichten und klaren Linien. Effra ist ein einzigartiges Design, das sich von der Masse abhebt, aber bei Bedarf auch ausreichend auffällig ist, um sich natürlich mit anderen Designelementen zu vermischen. Es ist eine gute Wahl für Zeitschriften Design, Branding und Corporate Identitäten.

Nexa Rust

Nexa Rust

Nexa Rust ist ein multivalentes Schriftsystem bestehend aus Sans, Slab, Skript, Handarbeit und Extras Font Sub-Familien. Nexa ist eine stilisierte Version der bereits beliebten Nexa Schriftart.

Geogrotesque

Geogrotesken

Geogrotesque ist eine halb modulare Schriftart mit einem subtil abgerundeten Finish-Schriftbild. Geogrotesk wurde entwickelt, um als Display-Schriftbild in Publikationen oder Zwischen-Länge Texte verwendet werden. Die Typfamilie besteht aus 14 Stilen und sieben Gewichten plus Kursivschrift und ist im Open-Type-Format verfügbar.

Malva

Malva

Malva ist ein frischer Schriftsatz, der entworfen ist, um als ein branding Element durchzuführen. Es bietet einen sauberen und glatten Look für visuelle Identitäten und Publikationen. Malva ist ein lesbares Schriftbild mit proportionalen Briefformen. Abgesehen davon, sorgfältig eine sehr lesbare Textschrift. Die leichtere und kräftigere Gewichte funktioniert bei großen Größen groß. Auf der anderen Seite leuchtet die ganze Familie auf mobilen Geräten.

PhotoWall

PhotoWall

PhotoWall ist eine vielseitige und elegante Familie mit 15 Schriften. Ein beiläufiges Skript in vier Gewichten mit Losen Swashes, Ligaturen und Alternativen, PhotoWall wird durch Hauptdekoration angespornt. PhotoWall kann für Logos, Plakate, Karten, Menüs, Produktverpackungen und andere druckbare sowie Webanwendungen verwendet werden.

Neulich im Palazzo Italia

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Im Rahmen Berlin Foto Biennale 2016 stellt auch Steve McCurry ein paar seiner Arbeiten aus. Einfach Überwältigend.

Steve McCurry
 Phantastische Farben, eindrucksvolle Portraits und ungeschönte Aufnahmen vom Rand der Kriegsgebiete sind die Markenzeichen eines der meist geschätzten NATIONAL-GEOGRAPHIC-Fotografen. Steve McCurry hat mit dem berühmten Portrait des „Afghanischen Mädchens“ ein Bild geschaffen, das auch in Zukunft untrennbar mit NATIONAL GEOGRAPHIC verbunden sein wird.
> mehr dazu und über ihn in Beiträge zur Gestaltung

Hier ein paar Impressionen der Ausstellung.IMG_0291 IMG_0295IMG_0332 IMG_0327 IMG_0328

Alles nur Verpackung

maet-per-johansenFür sein Fotoprojekt „Mæt“ hat Per Johansen diverse Lebensmittel in für die Produkte untypische Aufbewahrungsmöglichkeiten gesteckt. Fisch, Huhn, Pilze und Hackfleisch quetschte er nämlich einfach in unterschiedliche Flaschen rein. Oben ließ er immer noch etwas rausgucken. Sieht teilweise echt unappetitlich aus, aber das nennt man wohl Kunst…

maet-per-johansen3 maet-per-johansen4Lebensmittel und die passenden Verpackungen – daran haben wir uns längst gewöhnt. Treffen wir wie hier auf eine neue Kombination, verlassen die gewohnten Bild und fangen an neu zu kombinieren kommen verstörende Bilder raus. Wir empfinden das eine als auch das andere »richtig«, wird der Kontext verändert wirr es als absolut unpassend und sogar abstoßend empfunden. Klasse Demonstration der gewohnten Blicke.maet-per-johansen8 maet-per-johansen6 maet-per-johansen7 maet-per-johansen5 maet-per-johansen2

Blau, blau, blau sind alle alle deine Seiten?

Webdesign: Blau, blau, blau sind alle Internetseiten – außer Amazon

Blau-Web-Design(Bild: Paul Hebert)

Ein Designer hat untersucht, welche Farbe im Internet dominiert. Das Ergebnis: Am häufigsten beim Website-Design eingesetzt wird Blau. Allerdings ist die Analyse nicht zu 100 Prozent verlässlich.

Design: Farbanalyse der populärsten Websites

Welche Farbe dominiert eigentlich das Internet? Diese Frage stellte sich der Designer Paul Hebert und untersuchte dafür große und populäre Webseiten. Dazu nutzte er den Webdienst Alexa.com, der eine Liste der meistbesuchten Websites beinhaltet. Hebert schrieb ein PHP-Script, um alle Farben, die auf den jeweiligen Homepages und Stylesheets der zehn populärsten Seiten verwendet werden, zu erfassen, wie der Designer auf seinem Blog berichtet.

Web-Design-Farben-Internet-Blau-620x349Design: Diese Farben werden von den populärsten Websites verwendet. (Grafik: Paul Hebert)

Hebert analysierte die Websites von Google, Youtube, Facebook, Baidu, Yahoo, Wikipedia, Amazon, der indischen Google-Präsenz, von Qq und Twitter. Die eindeutige Erkenntnis aus der Untersuchung: Blau ist die am häufigsten verwendete Farbe im Internet. Werden alle Blautöne zusammengerechnet, dann wird die Farbe fast doppelt so häufig eingesetzt wie Rot oder Gelb und sogar mehr als drei Mal so oft wie Grün. Dabei verzichtete Hebert darauf, Türkis dem Blauspektrum zuzurechnen, sondern schlüsselte die Farbe extra auf.

Einer der Gründe für die Suche nach den am häufigsten verwendeten Farben im Web war für Hebert die Frage danach, welche Farbschemata andere Webdesigner kreieren, da ihm das häufig schwerfalle. Interessant an der Auswertung ist etwa, dass Facebook zwar stark auf Blau setzt, aber drei Mal so viele verschiedene Farben einsetzt wie etwa Google, Wikipedia oder Baidu. Amazon wiederum verzichtet fast vollständig auf Blau und setzt eher auf warme Erdtöne. Das Yahoo-Design wiederum nutzt eine große Anzahl verschiedener Farben.

Farben: Design-Analyse soll ausgebaut werden

Hebert will die Design-Analyse der beliebtesten Farben im Web künftig ausbauen und in Echtzeit darstellen. Außerdem sollen nicht mehr nur die zehn meistbesuchten Websites, sondern die beliebtesten 100 oder sogar 1.000 Seiten betrachtet werden. Auch eine länderspezifische Auswertung ist denkbar. Einen Kritikpunkt hat der Designer aber an seiner eigenen Analyse: Bisher werden Farben in Bildern komplett ignoriert, nur CSS- und HTML-Farbcodes wurden analysiert. Zudem gibt es noch eine ganze Reihe Bugs.

Flat-Design ist aktuell der angesagteste Trend im Bereich des Web- und UX-Design. Wer nicht auf Vorgefertigtes und Templates vertrauen, sondern selbst den digitalen Pinsel schwingen möchte, muss sich auch über die Farbwahl seines Projektes Gedanken machen. Ein Leitfaden bei den Kollegen von Designmodo hilft dabei.

Flat-Design ist so populär wie nie

flat_designVor kurzem erst hat das Magazin Designmodo.com ein sehr nützliches Design-Kit mit Ressourcen zum Thema Flat-Design veröffentlicht. Da der Stil vollkommen auf dreidimensionale Effekte wie Schlagschatten verzichtet, ist es umso wichtiger, eine eingängige Farbpalette zur Gestaltung zu wählen. Designmodo gibt deswegen nun einige nützliche Tipps zur Farbwahl beim Flat-Design. Hier in aller Kürze als Zusammenfassung:flat_design_2-595x334Die Seite FlatUIColors.com bietet einige Beispiel-Farbpaletten für’s Flatdesign. (Screenshot: FlatUIColors.com)

Setze auf mutige und helle Farben
Viele Farben
: Drei, vier oder mehr Farben gehen in Ordnung
Versuche Farben mit einer ähnlich hohen Sättigung zu wählen
Entscheide dich für einen Stil:
Bunt und modern
Gedeckter und im Retro-Stil
Ein Farbton monoton abgestuft und sehr ordentlich

flat-ui-595x484Ein weiteres Beispiel für den Design-Trend Flat-Design.

Bei Designmodo werden die Aspekte jeweils ausführlicher dargestellt. Ihr solltet also unbedingt den Original-Text lesen. Außerdem verweist die Autorin noch auf eine nützliche Seite namens FlatUIColors.com, die eine sehr angenehme Farbpalette für’s Flat-Design bereithält. Weitere Kombinationen findet ihr im Original-Text.

Spannende Berufsfelder

Interaction Design – Alles, was man über das Berufsfeld wissen mussinteraction_03Drei gute Gründe, sich auf Interaction Design zu spezialisieren   

1. Interaction ist nutzerzentriert. Im Alltag geht es vor allem um Menschen und deren Problemstellungen. Ziel des Interaction Designers ist es, Nutzungsszenarien zu erkennen und Problemstellen zu identifizieren. Auf dieser Basis können im nächsten Schritt adäquate Lösungsangebote geschaffen werden, die echte Mehrwerte bringen für Zielgruppen.

2. Interaction Design ist interdisziplinär. Man steht im ständigen Austausch mit unterschiedlichen Disziplinen und Denkweisen. Es erfolgt ein stetiger Abgleich und Austausch mit anderen Gedanken. Interaction Designer nehmen oft eine Schnittstellenfunktion ein. Sie vermitteln nicht nur zwischen Endnutzern und Auftraggeber, sondern auch zwischen den Projektteilnehmern.

3. Interaction Design ist eine Disziplin für Generalisten. Die Disziplin selbst steht im Spannungsfeld zwischen Konzeption, Design und Entwicklung. Deshalb ist ein Wissen in der Breite gefragt und keine Spezialisierung in bestimmten Programmen oder Bereichen. Zusätzlich gilt es, den Spagat zwischen Business und Nutzerzielen zu schaffen. Das heißt, man muss sowohl den Nutzer und seine Bedürfnisse verstehen – aber natürlich auch den Auftraggeber und dessen Ziele.

Drei falsche Annahmen über Interaction Designinteraction_04

1. Interaction Design wird oft mit Interface und UX Design gleichgesetzt. Diese Disziplinen, die sich spezialisiert herausgebildet haben, sind schwer voneinander zu trennen und die Übergänge sind oft fließend. Dennoch sind UX und Interface Design eher Teilbereiche von Interaction Design. Interaction Design ist deutlich umfassender und befähigt uns dazu, komplexe Produkte und Services entstehen zu lassen und sie in ihrer Gesamtheit zu durchdringen.

2. Die zweite falsche Annahme ist, Interaction Design sei auf Digitales beschränkt. Interaction Designer sind von ihrem Wissen sehr breit aufgestellt und können neben digitalen Dingen auch physische Produkte gestalten – zum Beispiel Installationen für Museen.

3. Ein falsche Annahme ist auch, dass Interaction Designer nur in einer bestimmten Projektphase im Einsatz seien. Vielmehr betreuen sie Projekte in der Regel vom Start bis zum Ende. Ihr Wissen ist in den unterschiedlichsten Projektphasen gefragt. Gerade durch ihre Schnittstellenfunktion sind sie nicht nur Ansprechpartner für einzelne Arbeitspakete innerhalb von Projektphasen, sondern darüber hinaus auch oft Moderator für das gesamte Projektteam oder sind sogar als Spielführer im Einsatz.interaction_01

Drei Anforderungen, die Interaction Designer erfüllen müssen

1. Interaction Designer brauchen vor allem eine gute Auffassungsgabe und ein gutes Abstraktionsvermögen. Bevor Lösungen gefunden werden, geht es vor allem darum, Zusammenhänge zu erkennen und Problemstellen zu identifizieren. Ist das passiert, können auf der Basis gute, zielgruppengerechte Lösungen konzipiert werden. Das erfordert eine ganzheitlichen Blick mit großer Konzeptstärke.

2. Man sollte ein Menschenkenner beziehungsweise an Menschen interessiert sein. Im Kern der Disziplin steht immer die Zielgruppe. Sich mit dieser auseinanderzusetzen, sie real zu treffen und zu beobachten ist entscheidend, um zielgruppengerechte Lösungen zu erarbeiten.

3. Interaction Designer brauchen eine sehr gute Kommunikationsfähigkeit. Im Austausch mit anderen Disziplinen und Personen ist es oft nötig, dass Interaction Designer eine Moderatorenfunktion einnehmen. Dabei ist es hilfreich, ein Grundverständnis von den anderen Disziplinen zu haben, um eine einheitliche Sprache sprechen zu können. Es reicht nicht, eine Idee zu konzipieren. Die größte Herausforderung im Alltag besteht vor allem darin, eine Idee bei Entscheidern zu verkaufen und diese Idee mit seinem Team umzusetzen und zum Leben zu erwecken.
interaction_02Aus: 3 Fragen an Daniel Kränz, Senior Interaction Designer bei deepblue networks … von Nina Kirst


 

Brücken – ganz verrückt

Eine Herausforderung für die kreativsten Architekten dieser Welt: eine ganz besondere Brücke für die Stadt London entwerfen. Diese Brücke soll die beiden Stadtteile Nine Elms und Pimlico miteinander verbinden. Um möglichst viele verschiedene Designs zu erhalten, hat der Bezirk Wandsworth jetzt einen internationalen Wettbewerb eröffnet. Bisher haben 74 Architekturbüros aus aller Welt ihre Vorschläge eingereicht. Einige davon sind wirklich atemberaubend. Seht selbst!brücke111 brücke2-800x564 brücke3-800x563 brücke4-800x531 brücke5-800x564 brücke6-800x588 brücke7-800x545 brücke8-800x556 brücke9 brücke10-800x564

Verständigungsproblematiken

Eines der ältesten Duelle der modernen Wirtschaft: Designer vs. Klienten. Seit Äonen besteht zwischen visuell besaiteten Menschen und finanziell motivierten Zeitgenossen ein gewisses, nun ja, Spannungsverhältnis.
Sicher ist dennoch: Ohne einander geht es auch nicht. »Trust Me, I’m A Designer« hat in der Reihe »Designer vs Client« die Problematik in ein paar handlichen Beispielen ganz gut verbildlicht. Von Farben über Programme bis hin zu Typefaces – hier prallen zwei Welten aufeinander.
Client_vs_designer_11 Client_vs_designer_10 Client_vs_designer_09 Client_vs_designer_08 Client_vs_designer_07 Client_vs_designer_06 Client_vs_designer_05 Client_vs_designer_04 Client_vs_designer_03 Client_vs_designer_02 Client_vs_designer_01Diese 11 Grafiken erklären perfekt, warum Designer und Kunden sich nie oder fast nie verstehen werden

Material Design

Guidelines, Icons und Tools: Das ist Googles neue Anlaufstelle für Material-DesignBildschirmfoto 2016-10-28 um 14.22.22Mit Material.io hat Google eine zentrale Anlaufstelle im Web zum Thema Material-Design geschaffen. Dort gibt es auch eine Reihe neuer Tools, welche die Arbeit von Designern vereinfachen sollen.
2014 hat Google erstmals die Designsprache Material-Design vorgestellt. Seitdem wurden die entsprechenden Gestaltungsrichtlinien immer wieder verfeinert und zusätzliche Ressourcen für Designer, wie beispielsweise ein Icon-Set, veröffentlicht. Um es Designern noch einfacher zu machen, mit Material-Design loszulegen, hat Google jetzt eine neue Anlaufstelle im Web namens Material.io dafür kreiert.
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Material.io vereint neue Tools und bekannte Material-Design-Ressourcen unter einer Oberfläche. (Screenshot: material.io)

Wie sich die neuen Werkzeuge im Alltag schlagen, wird sich zeigen müssen. Die Einführung einer zentralen Anlaufstelle und der Willen, Feedback von der Design-Community einzuholen, spricht aber schon mal sehr für das Projekt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich Material.io auf Dauer entwickeln wird.

Bildschirmfoto 2016-10-28 um 14.24.33 Bildschirmfoto 2016-10-28 um 14.27.04 Bildschirmfoto 2016-10-28 um 14.27.29Bildschirmfoto 2016-10-28 um 14.32.02 Bildschirmfoto 2016-10-28 um 14.32.30 Bildschirmfoto 2016-10-28 um 14.33.14

Eigene Schriftart erstellen

Kostenlose Tools fürs Schriftdesign: So erstellst du deine eigene Schriftart

Denken wir nur an das mittlerweile sehr groß gewordene Google Fonts Verzeichnis mit seinen (zur Zeit) 809 Schriftarten. Doch dort muss man die Fonts so nehmen, wie sie angeboten werden. Wenn wir jedoch eine bestehende Schriftart modifizieren oder gar eine ganz eigene Schriftart erstellen möchten, dann sind wir dort an der falschen Adresse.

Es gibt schon zehntausende von Schriften, täglich kommen neue dazu. Seine eigenen Schrift zu bauen im DIY ist aber doch eine große Herausforderung. Schriftdesign muss man nicht unbedingt mit den Programmen für professionelle Schriftartisten machen, man sollte, wenn man denn über ausreichend Zeit, Muse, einem unbedingten Verlangen und Demut verfügt, erst einmal probieren. Hier mal eine Auflistung und Anleitung – mehr oder weniger gut – für den Schrifteleven.

Fontforge

FontForge ist ein sehr umfangreiches, kostenloses Open-Source Tool mit fast unendlichen Möglichkeiten und Einstellungen. Die Funktionsvielfalt könnte einen Einsteiger in die Materie glatt abschrecken, wenn es nicht so gute Tutorials und ein umfassendes FAQ gäbe, dass dem geneigten Leser sehr viel Fachwissen über Typografie vermittelt.FontForgescreenshot-24In FontForge werden Buchstaben mittels Kurven gezogen, die wiederum in Form und Position beeinflusst werden können. Wenn du bereits in Photoshop oder Gimp gezeichnet hast, ist das gar nicht so schwer. Ansonsten muss etwas Zeit zum Erlernen investiert werden. Dafür sind die möglichen späteren Ergebnisse aber sehr gut. Für eine bessere Kontrolle über die gezeichneten Elemente gibt es Ebenen, genau wie in Photoshop oder ähnlichen Programmen.

FontForge kann SVG- und EPS-Dateien von Adobe Illustrator oder Inkscape importieren. Auch kann das Programm Fonts aus PDF-Dateien auslesen. Vor dem Exportieren deines Fonts kannst du eine Funktion zum Auffinden von Fehlern und Inkonsistenzen starten – nämlich die „Find Problem“-Option, sowie die Font-Validierungs-Tools. FontForge ist ein Desktop-Tool und erhältlich für Windows, Mac OS X und Linux.Bildschirmfoto 2016-11-05 um 11.50.26FontForge-Homepage | Tutorials | FontForge Download

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FontStruct

Mit FontStruct erstellst du Fonts durch die Kombination von einfachen, geometrischen Formen. Du kannst Schriftarten entweder komplett neu erstellen oder auf Basis bereits bestehender Fonts anderer User arbeiten. Beispiele findest du in der Galerie. Die Oberfläche des Web-Dienstes ist einfach und klar gehalten, jedoch kann ein „Experten-Modus“ aktiviert werden, in dem du dann Zugriff auf viele weitere Optionen erhältst. Der Arbeitsbereich kann in der Größe beeinflusst und es kann hinein- und hinausgezoomt werden. Es gibt einen Vollbild-Modus und verschiedene Gitter und Hilfslinien stehen zu deiner Verfügung.
FontStruct
Die neu geschaffene Schriftart exportierst du entweder als TTF-Datei oder aber als .glyphs (kann unter MAC OS X bearbeitet werden). FontStruct kann keine externen Fonts importieren und deine Handschrift nicht in einen Font konvertieren. Allerdings steht eine Galerie mit Dutzenden von anderen Usern erstellten Fonts bereit, die du dann zur weiteren Bearbeitung importieren kannst. Das funktioniert in allen Browsern, braucht jedoch zur korrekten Funktion Adobe Flash. Eine Registrierung ist unbedingt erforderlich und kann nur per Benutzernamen und Passwort erfolgen.
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FontStruct Homepage | FontStruct FAQ | FrontStruct Hilfe

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Glyphr Studio

GlyphrStudioDiese praktische und recht funktionsstarke App kommt in zeitgemäßer Form. Sie kann entweder als Web-App oder als einfache HTML-Datei vom heimischen Rechner aus genutzt werden. Dank dieser Form muss das Glyphr Studio nicht installiert werden. Inkscape- und Illustrator-Dateien sind importierbar, ebenso wie ganze SVG-Fonts. Die Anpassung von Kerning und Ligaturen ist kein Problem, auch verknüpfte Formen können erstellt werden, um sie an anderen Buchstaben erneut nutzen zu können.

Mit der Test-Drive-Funktion erhältst du zudem eine Live-Vorschau deines Fonts. Eine echte Besonderheit ist der Zwei-Bildschirm-Modus, mit dem du das Glyphr Studio auf zwei Monitore aufteilen kannst. Glyphr ist in allen modernen Browsern nutzbar, jedoch soll Google Chrome die besten Ergebnisse liefern. Glyphr exportiert Projekte als OTF- und SVG-Dateien.

Glyphr Studio Homepage | Glyphr Studio Online-Anwendung | Glyphr Studio Dokumentation

GlyphrStudio-oberflaeche––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Fontastic

fontasticMit der Web-Anwendung Fontastic lassen sich keine „normalen“ Fonts erstellen. Vielmehr baust du damit eigene Icon-Fonts, die auf Webseiten Verwendung finden. Dabei kann das Tool die von dir entworfenen Icons zusätzlich als SVG-Sprite zum Download bereitstellen.

Fontastic importiert SVG-Dateien aus Illustrator, um daraus dann einen Icon-Font zu erstellen. Jedes einzelne Detail der Icons kann mit CSS bearbeitet werden, zum Beispiel um Schatten und Farben hinzuzufügen und zu ändern. Der fertige, in die Webseite eingebundene Icon-Font skaliert hervorragend auf verschiedenen Ausgabe-Medien und sieht dementsprechend überall ansprechend aus. Eine Registrierung ist zur Nutzung des Dienstes notwendig und erfolgt über E-Mail-Adresse und Passwort. Fontastic funktioniert in allen modernen Browsern.Bildschirmfoto 2016-11-05 um 12.09.50Fontastic Homepage | Fontastic Dokumentation | Eigene Icons in Fontastic importieren

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Seine eigene Handschrift als OTF erstellen

Hier in diesem Video ist erkennbar, wie man seine eigenen Logos und Schriftzüge in Illustrator vorbaut. Das gilt natürlich auch für andere Zeichen und Glyphen.Bildschirmfoto 2016-11-05 um 12.12.14

Designerempathie

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Empathie ist eine wesentliche Voraussetzung für zwischenmenschliche Beziehungen, somit auch für Kommunikation und deren Gestaltung. Die kognitive Empathie beschreibt die Fähigkeit, sich in die Erlebnisweise anderer Menschen hineinzudenken, diese verstehen und simulieren zu können. Dies bietet die Möglichkeit, Empathie zur objektiven Erkenntnisgewinnung zu nutzen.
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Das Bachelorprojekt betrachtet Empathie als Grundvoraussetzung für anwendungsorientiertes Design. Dabei fokussiert sich die Thesis bewusst nicht auf den emotionalen, sondern auf den kognitiven Aspekt von Empathie. Ziel ist es, dem Gestalter eine konkrete Hilfestellung für den Einsatz von Empathie im Gestaltungsprozess zu bieten. Es geht um den bewussten Einsatz der eigenen empathischen Fähigkeit. Um diese bestmöglich einsetzen und fördern zu können, bieten wir dem Designer ein Anwendungsbuch mit passendem Toolkit zur Nutzung im eigenen Designprozess. Das Anwendungsbuch umfasst eine kurze wissenschaftliche Einführung in das Thema “Empathie” bezogen auf den Bereich Design. Durch eine Beschreibung und Analyse bereits bestehender, umgesetzter und kommentierter Projektbeispiele verschiedener Gestaltungsbüros, wird ein direkter Bezug zur Praxis genommen.

Für die Stärkung der eigenen empathischen Fähigkeit werden verschiedene Methoden, welche Empathie nutzen oder fördern zur Verfügung gestellt. Das Buch als solches, bietet die Möglichkeit zu Quereinstiegen, es ist so aufgebaut, dass alle drei Funktionen – wissenschaftlicher Kontext, Beispielprojekte und Empathie-Methoden auch allein als solche für den Leser zu erfassen sind. Dies ermöglicht eine ganz individuelle und flexible Handhabung des Buches. Verknüpfungen zwischen Beispielprojekten und Methoden – sowohl mit Buch als auch mit dem Toolkit – bieten mögliche Lösungsansätze und Hilfestellungen für oft genutzte Vorgehensweisen. Diese dienen zu einer leichten Orientierung, müssen aber nicht genutzt werden. Wir beziehen uns auf Methoden, welche den direkten oder indirekten Kontakt mit dem Menschen voraussetzen. Sie sind nach den Parametern der empathischen Fähigkeit kategorisiert und sortiert. Um den Bezug zum Gestaltungsprozess und dessen Phasen zu ermöglichen, ist ein weiteres Kriterium die Einteilung in die drei Projektphasen Inspiration, Ideation und Implementierung. Das Toolkit umfasst eine Kurzfassung der emphatischen Fähigkeit und der Methoden. Es liegt in Kartenform dem Anwendungsbuch bei und kann bei der unmittelbaren Anwendung der Methoden genutzt werden.

Bachelorthesis
Hochschule für Gestaltung
Schwäbisch Gmünd

Konzeption und Gestaltung
Hanna Goller
Ivana Melillo

Betreuer
Prof. Jürgen Hoffmann
Prof. Hans Krämer
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Ende des geschriebenen Wortes?

Variable Fonts, neue Zeichen, alte Sprachen, Color Fonts … es gibt viel zu besprechen in der Schrift-Industrie. Und deshalb hat Monotype die TYPO Labs ins Leben gerufen. Das erste Event fand im Mai 2016 statt, mit rund 200 Besuchern aus 30 Ländern. Im April 2017 folgt die 2. TYPO Labs Konferenz, wieder in Berlin und dieses Mal sogar einen Tag länger, vom 6. bis 8. April.

mini_magick20160901-31197-c8cbi5Am Anfang war das Wort, gesetzt in 6pt FF Milo von Mike Abbink. Im Wort war das Licht, gemacht aus Pixeln, gebrochen durch Subpixel.

Facebook hat das Ende des geschriebenen Wortes ausgerufen. Text ist jedoch so lebendig wie nie. In der Kommunikation von heute zeigt sich Text erstaunlich widerstandsfähig. Das geschriebene Wort ist kompakt, schnell, flexibel und subtil. Unser Gehirn verarbeitet Texte mühelos. Sie sind die Bausteine für unser erkennendes Denken. Niemals geben wir das geschriebene Wort auf, bis unsere gesamte Zivilisation zu Staub zerbröselt.

Seit Jahrhunderten besteht das Alphabet der westlichen Welt aus gleichbleibend 26 Buchstaben. Es hat sich daran für lange Zeit nichts geändert. Globalisierung und neue Technologien haben den Zeichensatz moderner Schriften neu definiert. Gründe dafür liegen in linguistischen, ästhetischen oder technischen Entwicklungen – oder weil die Schaffung von Zeichen Freude bereitet. Mobile Kommunikation und Messaging formen die Evolution von Schrift als treibende Faktoren. Schriften üben heute mehr Macht auf uns aus, als jemals zuvor seit der Erfindung des Drucks.

Weil Software und Geräte zunehmend auf Text basieren, ist die es wichtiger denn je, die darunter liegende Technik zu beleuchten und zu synchronisieren. Als Raum dafür wurden die TYPO Labs ins Leben gerufen, als jährliches Treffen für Font-Technologie und -Engineering.
mini_magick20160901-31197-nq6o3jDie Farbschwingungen des Labs-Logo stehen für die energetischen Kraft einer vitalen Industrie. Es gibt keinen Königsweg im Font Engineering. Unterschiedliche Methoden und visuelle Kulturen werden individuell kombiniert. Entsprechend kann es das TYPO Labs-Logo nicht geben.   mini_magick20160901-31197-1ho352l mini_magick20160901-31197-1a7mx3d mini_magick20160901-31197-182jnvgmini_magick20160901-31197-1wr0jrsVariable Fonts, neue Zeichen, alte Sprachen, Color Fonts … es gibt viel zu besprechen in der Schrift-Industrie. Und deshalb hat Monotype die TYPO Labs ins Leben gerufen. Das erste Event fand im Mai 2016 statt, mit rund 200 Besuchern aus 30 Ländern. Im April 2017 folgt die 2. TYPO Labs Konferenz, wieder in Berlin und dieses Mal sogar einen Tag länger, vom 6. bis 8. April.

Design und Dilettantismus

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»Dilettantismus im Design als lohnenswerte Praxis.« In einer von Experten gestalteten Welt ist der Dilettant das Sinnbild für Inkompetenz und Unvermögen. Trotzdem scheinen für Designer dilettantische Tugenden empfehlenswert zu sein, wenn es darum geht, sich mit Unbefangenheit und Neugier einem fremden Fach oder einer neuen Disziplin zu nähern. Im Rahmen des kreativen Prozesses scheint es eine nützliche Methode zu sein, um innovative und unkonventionelle Ergebnisse zu erzielen.

In dieser Bachelorarbeit wurde die Frage untersucht, ob Dilettantismus tatsächlich eine lohnenswerte Praxis für Designer darstellt. Zu diesem Zweck wurden unterschiedliche Experimente durchgeführt, die eine theoretische Annäherung an den Dilettantismus mit einem gestalterischen Experiment in einer fremden Teildisziplin des Kommunikationsdesigns verbanden. Das Ergebnis ist eine Mappe von Gregor Grzech voller kreativ-spielerischer Annäherungen an dilettantische Tugenden.

Buchskulpturen

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Die Künstlerin Jacqueline Rausch Lee schafft unglaubliche Skulpturen aus Bücher. Aus alten Büchern, deren Seiten sich scheinbar winden und biegen, sich verformen und in vielen Farben erscheinen, erstellt sie organische und abstrakte Formen. Nicht das vergilbte Papier und die oxidierten Buchdeckel bilden das Portfolio ab, sondern alles was es aus Papier zu machen geht. Eine Auswahl ihrer Arbeiten ist in der Galerie unten zu sehen.
Buchgestaltung kann unter Umständen Kunst sein.

Louis Braille

Gutenberg der blinden Menschen
Die Grafik Galerie des Museums der Arbeit in Hamburg zeigte in einer Ausstellung die Arbeit von und über Louis Braille, der 1825 die nach ihm benannte Schrift für Blinde entwickelt hat.Das, was Johannes Gutenberg für die Sehenden, ist Louis Braille für die blinden Menschen. Mehr noch: Während Gutenberg eine Technik entwickelte, mit deren Hilfe Texte einer bestehenden Schrift drucktechnisch in höheren Auflagen reproduzierbar wurden, schuf Braille vor rund 200 Jahren ein neues tastbares Schriftsystem, das blinden Menschen Zugang zu umfassender Bildung ermöglichte.

Das Museum der Arbeit zeigt in Kooperation mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V., warum sich die einfache und geniale Erfindung des Louis Braille durchsetzen konnte und warum seine Schrift aus sechs Punkten heute weltweit Standard ist.

Louis Braille ist erst drei Jahre alt, als er sich beim Spielen mit einer Ahle am Auge verletzt. Beide Augen entzünden sich und zwei Jahre später erblindet er. Als Zehnjähriger bekommt Louis ein Stipendium für das »Institut für junge Blinde« in Paris. Hier wird die sogenannte »Nachtschrift« gelehrt. Der Offizier Charles Barbier de la Serre hatte aus zwölf gestanzten Punkten einen abstrakten Zeichensatz entwickelt, der zur heimlichen Übermittlung von Kriegsnachrichten in der Nacht gedacht war. Doch das umständliche Abtasten von Barbiers zwölf Punkten von oben nach unten macht das Lesen zu schwierig. Louis Braille reduziert die Grundform auf sechs Punkte und bereits 1825 im Alter von 16 Jahren hat er sein Alphabet fertig gestellt. Die entstandenen Zeichen sind für blinde Menschen leicht lesbar. Auch das Schreiben gelingt mit Tafel und Stichel mühelos.

In der Sonderausstellung »Louis Braille. Gutenberg der blinden Menschen« hatten Besucher die Gelegenheit, verschiedene Blindenschriften zu ertasten. Gezeigt wurden außerdem Hilfsmittel von der Rillentafel über die Punkt-Punkt-Schrift-Maschine bis hin zum modernen Computerarbeitsplatz, mit denen blinde Menschen gestern wie heute die Braille-Schrift lesen und schreiben.

Blindeschrift-Druckautomat Plakat Braille 443_72 Web Publikation in BlindenschriftBild 1: Blindenschrift-Druckautomat. Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB), Veröffentlichung genehmigt vom Museum der Arbeit in Hamburg.
Bild 2: Ausstellungs-Plakat Louis Braille. Gutenberg der blinden Menschen
Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e. V.
Bild 3: Publikation in Blindenschrift. Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH), Veröffentlichung genehmigt vom Museum der Arbeit in Hamburg.

Mit anderen Augen sehen

11a248816400376fe50dca40d1350db9Zwar geht es in diesem speziellen Buch um ein Pänomen, welches sich mir nicht ganz erschließt, aber doch scheinbar von Relevanz ist. Es nennt sich im Subtext »Tipps zum Umgang mit Farbsehstörungen für DesignerInnen«.

Nun da offenbaren sich mir doch ein paar Fragen: sind die designerInnen farbgeschädigt oder die Zielgruppen, für die wir arbeiten? Natürlich geht es nicht darum, farbblinde DesignerInnen auszubilden oder denen einige Tipps mit ihrem handycup zu geben.

Der Klappentext heißt dann auch:
Ein wichtiger Aspekt in der visuellen Gestaltung und Kommunikation ist das Sehen, aber was ist wenn dieser Sinn gestört ist und ganz anders funktioniert? Unsere Aufgabe als Gestalter ist es Informationen in visualisierter Form zu vermitteln und dabei darf und sollte keiner aus der Zielgruppe diskriminiert oder ausgeschlossen oder werden. Oft ist es aber schwierig alle Ansprüche, Bedürfnisse und Schwächen zu kennen und diese zu berücksichtigen, da man selten selbst von möglichen Einschränkungen betroffen ist.
Mit Hilfe von der Bachelorarbeit „Rot Grün Blau mit anderen Augen sehen – Tipps zum Umgang mit Farbsehstörungen für DesignerInnen“ soll eine Auseinandersetzung mit der Problematik Farbsehstörung statt finden, die auch in Verbindung mit einer langfristigen Verbesserung
steht. In diesem Buch soll speziell diese Schwäche als Teilbereich der visuellen Barrieren thematisiert werden. Beschreibend und darstellend wird auf die Problematik aufmerksam gemacht, für die Einschränkung der Farbsehstörung sensibilisiert und erarbeitete und visualisierte Anleitungen und Strategien zum Umgang in der Gestalten werden angeboten.
Design: Leandra Zimmermann
Alles in allem ein spannendes Buch mit einem verwirrenden Titel, aber eben gut gemacht.
c0f4261d95f56a05df86cadafe587ad9 c0a0d6ac6308f3dccecf33e6df7b3552 9c3000d76cea106c1f85e774301dfcc4 8e9aa47d6a360f8cef76b6a223c13a0a 41297b7fa95d871ce933a38aabedaecf 6ca0a0b8c2cbca3b737857a26257df76 b57b9bc35c71a7777c2b14ae736524b6 85aa2d0f5db3633968d1375582c8afd6 041021ee197ffab51ab4c07a1b5fb2de e4c99bbbf99021439016a13f8bd5f4b8 caa297aed614e3ea7657d751429c4a44 25f6051fddb4ca08c2f22fb3adc787dd 4fe95f23c7c1454bacd4f6880d144b8f