Ausstellung in Berlin – die Wunderkammer


Die Sammlung Würth zählt zu den größten Privatsammlungen Europas. Sie umfasst mehr als 16.800 Kunstwerke. Die bedeutendsten Künstler der klassischen Moderne sind in der Sammlung vertreten aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst. Die außergewöhnliche Ausstellung bereichert den Kunstherbst in Berlin. In nie gezeigtem Umfang wird die Kollektion mit 400 Kunstwerken von internationalem Rang auf 5.000 Quadratmetern im Martin-Gropius-Bau präsentiert.

IMG_7327„Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“

Analog zur Geschichte der Sammlung Würth erzählt die Schau Kunstgeschichte rückwärts. Überraschungen sind garantiert. So werden etwa David Hockneys Jahreszeiten-Zyklus,
IMG_7320
ein internationaler Skulpturenschwerpunkt von Eduardo Chillida bis Henry Moore, Meisterwerke der Klassischen Moderne von Pablo Picasso bis Edvard Munch, herausragende Kunstkammerobjekte und eine Auswahl der Alten Meister der Sammlung Würth, darunter eines der bedeutendsten Gemälde des 16. Jahrhunderts, die „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ von Hans Holbein d. J. zu sehen sein.

Man durfte zwar nicht fotografieren, ein paar Bilder sind mir trotzdem gelungen, wenn die gestrengen Aufsichtsmenschen mal woanders hingeschaut haben.
IMG_7316 IMG_7318 IMG_7319 IMG_7323 IMG_7324 IMG_7325 IMG_7326Max Beckmann, Andy Warhol, Pablo Picasso, Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Eduardo Chillida, Lucas Cranach d. Ä., Max Ernst, David Hockney, Ernst Ludwig Kirchner, Max Liebermann, Henry Moore, Carl Spitzweg, Botero, Katz, Kiefer, Balkenhol, Hausner, Bill, Schlemmer, das Who’s Who der Kunst-Hochkaräter.

Sammlung Würth, Reinhold Würth, Privatsammlung, Kauf, David Hockney, Farbgebung, Schwäbisch Hall, Aquarell, Die Sammlung, Städel, Martin-Gropius-Bau, Eduardo Chillida, Johanniterkirche, Hans Holbein, Lucas Cranach der Ältere, Carl Spitzweg, Georg Baselitz, Max Beckmann, Anselm Kiefer, Ernst Ludwig Kirchner, Henry Moore, Bauch, Kunstsammlung, Begegnung

dpa/Britta Pedersen Der Unternehmer und Sammler Reinhold Würth vor dem Gemälde „Felled Trees on Woldgate“ von David Hockney.

„Natürlich habe ich viel aus dem Bauch heraus gekauft“, sagt Reinhold Würth. Für die Berliner Schau „Von Hockney bis Holbein“ hat der Unternehmer und Kunstsammler seine fast 17. 000 Werke zählende Schatzkiste geöffnet.

An den Kauf seines ersten Bildes erinnert sich Reinhold Würth (80) noch genau.
„Dieses Werk war sehr farbenfroh, sehr expressiv und beeindruckend in der Farbgebung und Abstraktion“, erzählt der Schrauben-Milliardär und Kunstsammler über seine erste Begegnung mit Noldes „Wolkenspiegelung in der Marsch“ im Jahr 1971. „Es hat mir sehr, sehr gut gefallen.“ Da habe er das Aquarell gekauft. Heute umfasst Würths Kunstsammlung knapp 17 000 Werke und zählt damit zu den größten Privatsammlungen Europas.

Für die Ausstellung „Von Hockney bis Holbein. Die Sammlung Würth in Berlin“ öffnete der Unternehmer – der mit seinen Preziosen europaweit 15 eigene Museen bestückt hat – seine große Schatzkiste. Vier Monate lang sind in der deutschen Hauptstadt 400 Werke der Würth-Sammlung zu sehen. Glanzvoller Höhepunkt der Schau ist die weltberühmte „Schutzmantel-Madonna“ von Hans Holbein dem Jüngeren (1497-1543), die Würth im Jahr 2011 nach jahrelangem Tauziehen für geschätzt 60 Millionen Euro erwarb – und dabei das Frankfurter Städel Museum ausstach.

In der Johanniterkirche in Schwäbisch Hall fand die Holbein-Madonna – der volle Titel des Gemäldes lautet „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ – ihre neue Heimat. Nun reiste die Gottesmutter unter Polizeischutz, so die Ausstellungsmacher, von Schwäbisch Hall nach Berlin. Im Gropius-Bau ist die Perle der Renaissance-Malerei in einer edlen, extra angefertigten „Klimakiste“ zu sehen, die zum Schutz des wertvollen Bildes nachts geschlossen wird.

Allerdings ist das Signet der Ausstellung mehr als übel.9783899293227_1

 Und für alle die es nicht bis zum 10.Januar schaffen, hier ein kleinen Vidscho.
Bildschirmfoto 2015-12-30 um 11.56.11Bildschirmfoto 2015-12-30 um 11.56.51Und ein Interview mit Reinhold Würth.

You may also like

Comments are closed here.

Mehr Inspirationen

Viel mehr Anregungen und Inspiration für die vielfältigen Aufgaben zur Gestaltung sind unter Pinterest zu den einzelnen Rubriken:
poly_typo, poly_web, poly_cover,
poly_magazin, poly_poster, poly_ce_de,
poly_dsign,poly_art und noch ein paar andere zu finden.

Pinterest