Figur–Grund


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Wahrnehmen ist nur möglich, wenn das Wahrnehmungsfeld in unterschiedliche Bereiche gegliedert ist. Das Objekt der Wahrnehmung muss sich vom Umfeld abheben, damit Sie es wahrnehmen können. Man nennt diese Aufteilung Figur-Grund-Trennung oder Segmentierung.
Die notwendige Inhomogenität unserer visuellen Wahrnehmungswelt entsteht durch Konturen, Kontraste, Texturen, Bewegungen und Farben, d.h. kein langweiligesTon-in-Ton, sondern eine klar strukturierte Gestaltung Ihrer Seiten. Die Inhalte heben sich vom Hintergrund ab und sind deutlich erkennbar.
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Dies bedeutet aber auch nicht nur Inhalt, sondern eben auch Weißraum.
0bde7f31915521.5666ac8dc5109 71e7ee32423395.5681e04c59e7a 363d7f31915521.5666ac8dbcc9b 744e9b26556473.563638004ffc4 a4f1bf31915521.5666ac8dc6222 efd73926556473.563570f253f1aFormbestandteile der Gestaltung sind Punkt, Linie, Fläche, Umriss und Figur-Grund. Man kann sich hier alle möglichen kontrastierenden Elemente vorstellen: Punkthaftes gegen Lineares, Linie gegen Fläche, und Kombinationen wie gewellte Linien gegen gezackte, oder runde Flächen gegen eckige usw. Damit sind auch schon die Umrisse benannt und Figur-Grund braucht hier kaum besonders untersucht zu werden, da unter dem Gesichtspunkt von Fläche, Linie und Punkt bei Figur-Grund immer das eine oder andere sowieso eine Rolle spielt.
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Formen haben einen Ausdruck. Das Runde erscheint sanft gegenüber dem kantig Spitzen. Das Kleinteilige erscheint unruhiger als die große, gleichmäßige Fläche. Als existentielle Konstante haben wir das Bewusstsein von der äußeren Gestalt der Dinge. In der Regel erfahren wir die Qualität von Formen über die Berührung. Erst bei der direkten Berührung mit spitz, stumpf rau etc erleben wir, was es tatsächlich für Folgen hat, sich mit bestimmten Formen »anzulegen«. (»Messer Gabel Scher und Licht…«)… Bestimmend für Formerleben ist sicherlich auch der Kontakt mit dem menschlichen Körper. Sich auf die Zunge beißen, das Harte und das Weiche des eigenen und des fremden Körpers spüren, sind elementare Grunderfahrungen, über die jeder verfügt.
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Noch anders: z.B. »sich fremd vorkommen« heißt, einen Kontrast erleben zwischen der eigenen Identität und dem mich umgebenden „Grund“. Das heißt aber auch, dass es einen »Empfindungskontrast« gibt zwischen meinem »Drinnen« und dem »Draußen«. Form als Identitätserfahrung und Identität immer damit verbunden, dass sich diese unverwechselbar gegen das Umfeld abhebt.
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