Browsing category Typographie

Ende des geschriebenen Wortes?


Variable Fonts, neue Zeichen, alte Sprachen, Color Fonts … es gibt viel zu besprechen in der Schrift-Industrie. Und deshalb hat Monotype die TYPO Labs ins Leben gerufen. Das erste Event fand im Mai 2016 statt, mit rund 200 Besuchern aus 30 Ländern. Im April 2017 folgt die 2. TYPO Labs Konferenz, wieder in Berlin und dieses Mal sogar einen Tag länger, vom 6. bis 8. April. Am Anfang war das Wort, gesetzt in 6pt FF Milo von Mike Abbink. Im Wort war das Licht, gemacht aus Pixeln, gebrochen durch

Design und Dilettantismus


»Dilettantismus im Design als lohnenswerte Praxis.« In einer von Experten gestalteten Welt ist der Dilettant das Sinnbild für Inkompetenz und Unvermögen. Trotzdem scheinen für Designer dilettantische Tugenden empfehlenswert zu sein, wenn es darum geht, sich mit Unbefangenheit und Neugier einem fremden Fach oder einer neuen Disziplin zu nähern. Im Rahmen des kreativen Prozesses scheint es eine nützliche Methode zu sein, um innovative und unkonventionelle Ergebnisse zu erzielen. In dieser

Buchskulpturen


Die Künstlerin Jacqueline Rausch Lee schafft unglaubliche Skulpturen aus Bücher. Aus alten Büchern, deren Seiten sich scheinbar winden und biegen, sich verformen und in vielen Farben erscheinen, erstellt sie organische und abstrakte Formen. Nicht das vergilbte Papier und die oxidierten Buchdeckel bilden das Portfolio ab, sondern alles was es aus Papier zu machen geht. Eine Auswahl ihrer Arbeiten ist in der Galerie unten zu sehen. Buchgestaltung kann unter Umständen Kunst sein.

Louis Braille


Gutenberg der blinden Menschen Die Grafik Galerie des Museums der Arbeit in Hamburg zeigte in einer Ausstellung die Arbeit von und über Louis Braille, der 1825 die nach ihm benannte Schrift für Blinde entwickelt hat.Das, was Johannes Gutenberg für die Sehenden, ist Louis Braille für die blinden Menschen. Mehr noch: Während Gutenberg eine Technik entwickelte, mit deren Hilfe Texte einer bestehenden Schrift drucktechnisch in höheren Auflagen reproduzierbar wurden, schuf Braille vor rund 200

Mit anderen Augen sehen


Zwar geht es in diesem speziellen Buch um ein Pänomen, welches sich mir nicht ganz erschließt, aber doch scheinbar von Relevanz ist. Es nennt sich im Subtext »Tipps zum Umgang mit Farbsehstörungen für DesignerInnen«. Nun da offenbaren sich mir doch ein paar Fragen: sind die designerInnen farbgeschädigt oder die Zielgruppen, für die wir arbeiten? Natürlich geht es nicht darum, farbblinde DesignerInnen auszubilden oder denen einige Tipps mit ihrem handycup zu geben. Der Klappentext heißt

Ideen.


Die Krieger der Welt. Im gegenwärtigen Informationszeitalter spielen neue Ideen, mit denen Aufmerksamkeit und Sympathie bei den Menschen erreicht werden, die zentrale Rolle. Ideen konnen eine enorme Kraft und Auswirkung haben. Sie können die Welt entscheidend beeinflussen und prägen. Eine neue, aufregende und brauchbare Idee zu haben ist jedoch nicht leicht. Gerade als kreativer Kopf ist es häufig schwierig, sich frei und ohne Einschränkungen an ein neues Projekt zu wagen. Es werden Grenzen

Angebote


Wie erstelle ich als Gestalter ein Angebot, ohne hinterher das Gefühl zu haben, ich habe die Hose runterlassen müssen, mich halbtod geschuftet, keiner lobt mich und trotzdem nix verdient? Wie Sie die lästige Diskussion um Leistung, Kosten und Termine vermeiden. Egal ob Website, Logoentwurf oder Gestaltung einer Broschüre und ganz gleich, ob Designer oder Entwickler, ob Agentur oder Freelancer; ist ein Auftrag erfolgreich abgeschlossen, ist das Projekt mit dem Erstellen der Rechnung abgehakt.

Typoart_Super Grotesk


Bild 1: Norbert Du Vinage gestaltete 1988 die Typoart Schriftprobe zu der von Karl-Heinz Lange für den digiitalen Satz überarbeiteten Super Grotesk, die neben der ebenfalls von Arno Drescher gestalteten Fundamental bis zum Erscheinen der Maxima schwerpunktmäßig eingesetzt wurde. Bild 2: Die überarbeitete Super Grotesk wurde wie die meisten digitalen Typoart-Schriften in 3 bzw. 4 Größenbereichen geliefert. Für den Satz von kleinen Schriftgraden (4p-6p, Basisgrad 6p), Werkschriftgraden (7p-12p,

Fragen zum Berufsstand des Typografen


Sechs Antworten auf sechs Fragen Erstens: Wie kann sich das alte Handwerk heute noch halten? Dazu knapp: Angebot und Nachfrage in Einklang bringend. Zweitens: Worin besteht der Wert von traditionellem Handwerk in einer sich rasant verändernden Welt? Die Frage geht in der Wahrnehmung auf, die Welt ändere sich heute schneller als zu anderen Zeiten. Diesem Eindruck würde ich mich nicht hingeben. Mir scheint, daß sich eher die Wahrnehmung verändert hat. Wie wechselhaft und gefährlich war

Sprüche des Alltags


Die die hier ausprobieren sind die von Höchst+Schön.Diese Karte ist einer von unseren Verkaufsschlagern … was daran liegen mag, dass fast jeder sich irgendwann mal damit identifizieren kann. Nach einer kleinen Bestandsaufnahme, was wir noch an Drucksachen für die kommenden Designmärkte vorrätig haben, war klar, dass wir diese Karte nachproduzieren müssen. War die alte Karte noch aus der Erbar schmalmager in 48 Punkt bzw. 4 Cicero gesetzt, haben wir uns für die Neuauflage für eine andere, noch

Essen – nicht entsorgen


Die einen kaufen aus lauter Vorratshaltung oder Angst vor dem leeren Kühlschrank, die anderen nur das was sie wirklich brauchen und essen (können). Lebensmittel: Zwischen Wertschätzung und Verschwendung Jahr für Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von circa 25 Milliarden Euro von der Lebensmittelherstellung bis zum Privathaushalt im Müll. Um diese Menge zu transportieren, sind 275.000 Sattelschlepper notwendig. Hintereinander gestellt ergibt das die Strecke

Typografischer Samstag


Während just heute auch in Dresden– in den Räumen der ehemaligen VEB Typoart (Der volkseigene Betrieb Typoart war seit 1951 der zentrale Schrifthersteller der DDR. In ihm gingen verschiedene Schriftanbieter (Schriftguß KG Dresden und Schelter & Giesecke/Ludwig Wagner in Leipzig) auf, die im Ostteil des Landes ansässig waren. Typoart produzierte Hand- und Maschinensatz-Schriften (Linotype/Monotype) und später auch Fotosatzschriften.) Dazu folgt sicher noch ein Beitrag.Hier ein kleiner

Sonntagsworte_03


Konrad Lorenz, der hier von Kurt Weidemann zitiert wird schrieb folgendes: »Gemeint heißt nicht immer gesagt, gesagt heißt nicht immer gehört, gehört heißt nicht immer verstanden, verstanden heißt nicht immer einverstanden, einverstanden heißt nicht immer angewendet, angewendet heißt nicht immer beibehalten.« Das kurze Video hier.

Norwegische typografische Identity


Mit Ecken und Rundungen entstand ein ganz eigenes Alphabet. In Oslo, Bergen und Trondheim haben sich insgesamt vier Schulen zusammengeschlossen und bilden jetzt das »Kristiania University College« (Høyskolen Kristiania). Das neue Designkonzept, entwickelt von der Branding-Agentur Snøhetta, folgt dem Wort Transformation. Das Motto lautet: »We develop people«. Snøhetta, zugleich auch als Architektur-Büro bekannt, gestaltete die neue visuelle Identität auf Basis von Kreisen, Halbkreisen,

Ghostletters Leipzig – AUFRUF


Es gilt in der sich heute schnell wandelnden Zeit und der damit einhergehenden Modernisierung demontierte Schriftzüge im öffentlichen Raum zu erhalten. NEON LANG Reklame Buchstaben © Daniel Gerersdorfer Alte Reklame-Schriftzüge, die über dem Friseursalon von nebenan, der Bäckerei um die Ecke oder dem Antiquitätenladen an der nächst größeren Straße prangen, zieren viele urbane Räume. Oft nehmen wir die längst überholten, teils halb demontierten Ghostletters gar nicht wahr, so sehr haben sie

Veränderungen in der Typografie


Wie hat sich Typografie im digitalen Zeitalter verändert? Diese Frage steht über allen Kapiteln, die in diesem Reader behandelt werden. Eine Vielzahl von neuen Parametern wie Displaygröße, Auflösung, Browser oder z. B. ein responsive Layout müssen bei der Gestaltung berücksichtigt werden. Regeln, die für Schrift in einem Printmedium gelten, sind auf die dynamische Web-Typografie nicht mehr anwendbar. Schrift bleibt nicht statisch, sondern entwickelt ein Eigenleben und oft entstehen

Design made in Russia


Russische Grafik – eine Geschichte mit Höhen und Tiefen. Sie durchlief blühende Zeiten, inspirierte und ließ sich inspirieren, manipulierte, grenzte sich ab, provozierte, ließ nach und rappelte sich wieder auf. Dabei wurde ihre Entwicklung stark von politischen und gesellschaftlichen Ereignissen geprägt. 
K. Krotova
 und M.  Wunderlich haben es sich zu Aufgabe gemacht, diese packende Geschichte aufzuarbeiten. Es stellen sich die Fragen, was macht die russische Grafik aus? Welchen

Alles neu bei Globetrotter


Nicht nur, dass Globetrotter erstmals eine Bildmarke erhält, auch Wortmarke, Typo und Farbwelt sind nicht mehr wiederzuerkennen … Tschüß, organgefarbene Wortmarke: Globetrotter hat ein komplett überarbeitetes Brand Manual veröffentlicht. Das vorige Logo wurde komplett über Bord geworfen und machte einer Wort-Bild-Marke Platz, die tatsächlich keinen Bezug zum alten Branding aufweist. Für Konzept und Umsetzung des neuen Designs zeichnet Kommunikationsagentur Donkey aus Hamburg

Mehr Inspirationen

Viel mehr Anregungen und Inspiration für die vielfältigen Aufgaben zur Gestaltung sind unter Pinterest zu den einzelnen Rubriken:
poly_typo, poly_web, poly_cover,
poly_magazin, poly_poster, poly_ce_de,
poly_dsign,poly_art und noch ein paar andere zu finden.

Pinterest